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* Pantatina Puschelfuß * und mehr, von mir, der Miri im Illysischen Wald...Jetzt!

Endlich: * Pantatina Puschelfuß * und mehr, von mir, der Miri...(ixnx xexixnxixgxexnx xSxtxuxnxdxen)

laughing Hallo Leutchen ! Hier bin ich endlich wieder, eure Miri, die Bloggerin, Kaninchen im Illysischen Wald (Regenbogenzone), mit Sondererlaubnis zum Bloggen :D 

Warum alles so lange gedauert hat: nach Weihnachten haben wir uns hier, genau wie ihr (hoffentlich) und eure zweibeinigen Leutchen, erstmal überfressen. Überall Leckerlitüten, Bananenchips, Cashewkerne, Apfelchips, Haferkekse, Möhrenkekse, Heuglocken, Nagersticks mit Honig, Mandeln, Mandelkekse usw. Wie im meinem Buch, dem Kaninhop-Turnier von Mira Puschelfuß, wird auch hier im Illysischen Wald das Essen sehr ernst genommen. Und da wir voriges Jahr auf Weltreise waren, wie ihr euch sicher erinnern könnt, hatten gerade relative Neuankömmlinge wie meine Freundin Helia und ich alle Pfoten voll zu tun, um das Weihnachtsspektakel richtig zu genießen. Allerdings war es schon mei zweites Weihnachtsfest hier, aber mein erstes, 2017, ein paar Wochen nach meiner Ankunft im Illysischen Wald, war noch mehr der Schatzsuche gewidmet - ihr könnt euch an die Bilder aus der geheimen Weihnachtsschmuckkammer sicher erinnern. Außerdem war ich damals ja gleich im Einsatz als Weihnachtsmann-Helferin, insbesondere vor und auf der Rentierkutsche, wie ich euch ja auch gleich erzählt habe. Dieses Jahr gab es einen Sondereinsatz bei den WIldkaninchen, die sich ihre Baue ja zurückerobert hatten, wie ihr sicherlich wisst. Omi hat ihnen die Futterreste meiner irdischen Familie überbracht zu Weihnachten und muss auch heute endlich wieder hinhüpfen, nachdem eisige Kälte und Schneeberge dort für Not und Chaos sorgten - mit einer Extratüte Cashews. Helia und ich haben im Auftrag von Artemis bei der Anlage von Krankenabteilungen in den wieder bezogenen Bauen und der Versorgung der irdischen WIldkaninchenpatienten geholfen. Wie überrascht die plötzlich guckten, als wir kleinen Engelserscheinungen in ihrer Baue standen, mit kleinen Symbolen für die Art unseres Einsatzes im Fell. "Wir kommen von Artemis und helfen euch beim Buddeln von Nebengängen" haben wir ihnen erklärt, und da sie Artemis natürlich kennen, war alles ok, und wir haben gemeinsam einen Plan für die Erweiterung der großen Baue entworfen und dann gleich auch gebuddelt. Natürlich hatten wir auch Kräuter, Blätter und sogar aus natürlichen Materialien gewonnene Heiltränke mit, dann viele Säcke voller Fell, das die illysischen Kaninchen entbehren konnten, da ja bei uns niemand friert und viele von den Kaninchen aus Zuchten viel zu viel und zu langes Fell haben. Die neuen Nebengänge haben wir damit komplett ausgepolstert, sodass Häschen, die sich schwach fühlen, jetzt vor der Bodenfeuchtigkeit geschützt sind und warm liegen wie kleine Babies. Da wir auch säckeweise Nüsse, Cashews, Mandeln Hafer und Gerste, Sonnenblumen- und Kürbiskerne mitgebracht hatte, damit die armen Wildhäschen ein bisschen Energie tanken konnten um die Kälte und Nässe zu überstehen, gab es dann noch eine megagemütliche EInweihungsparty für die neuen Abzweigungen der großen Baue. Bei der Gelegenheit haben wir dann noch Geschichten erzählt und Bücher vorgelesen, vor allem die erste Geschichte aus dem Horrorhasen von Lumina Lunaflor, in der Kaninchen durch menschliche Eingriffe in ihre Wohnarchitektur sterben und sich dann ein bisschen rächen, und dann noch viele lustige Gruselgeschichten aus alten Zeiten. Über die Abenteuer von Podkin EInohr und seiner Schwester Paz haben wir uns auch unterhalten, Helia und ich haben davon erzählt, aber die WIldkaninchen meinten, genau wie wir, die beiden wären mehr Menschen mit langen Ohren, also wie Esel, auch wenn sie manches wie Kaninchen machen. Es wäre auch komisch, dass Paz die ganze Zeit ihren kleinen Bruder herumträgt, das wäre bei Kaninchen nunmal nicht üblich. Kleine Babies würden von ihren Mamis herumgekugelt, wenn sie irgendwohin laufen, wo sie nicht hin sollen. Aber keine Kaninchenmami, also keine kaninische Mutter eines Kaninchenbabies, würde ihr Baby mit den Vorderbeinen hochheben und dann wie ein Känguruh herumhoppsen, um es irgendwohin zu tragen. Außerdem wären die Kaninchen keine Germanen, und Rammler würden keine Gruppen oder Kampftrupps gründen, um andere Bauen zu überfallen, sondern als Einzelgänger versuchen, neue Wohnbereiche zu erobern. Also die meisten haben den Kopf geschüttelt, wie auch Heli und ich, als sie von der geschichte hörten, und fanden es nur typisch, dass die Menschen vielleicht allmählich erkennen, dass sie keine so ganz tolle Spezies sind, und deshalb lieber so tun, als wären sie Kaninchen, wenn sie Heldengeschichten von sich erzählen wollen. Dafür gab es viel Verständnis, wobei es allen lieber gewesen wäre, wenn die Menschen sich nicht so viel einbilden, sondern stattdessen lieber versuchen, uns Kaninchen und andere Lebewesen, die gerade noch auf der Erde leben, besser zu verstehen und endlich Rücksicht zu nehmen. Für meine große Fantasy-Story habe ich dann noch zahlreiche Tipps erhalten, auch zum irdischen Leben der Wildkaninchen, welche Probleme sie meistern müssen und welche Abenteuer innerhalb und außerhalb der Baue auf sie warten....vom Puschelfuß-Buch habe ich bei den Wildkaninchen nicht soo viel erzählt, nur einer kleinen Häsin, die mich nach den Meringer Adventis gefragt hat, weil von denen doch die Cashewkerne kämen. Da war ich natürlich ganz begeistert und habe ihr gleich erzählt, dass ich die Miri bin, also eins der Töchterchen von Adventi, und was mir alles passiert ist, das wir auf Kaninhop-Turnier gehen und ich auch im Wald herumgehüpft bin, nur eben an der Leine, damit Omi nicht verloren geht. Sie war ganz gerührt und begeistert, wobei sie es natürlich komisch fand, dass man Spaß daran haben kann, an der Leine herumzulaufen. Und als ich ihr von meinen Ops erzählt habe, war sie auch ganz hin und her gerissen - dass man so ein Bein, obwohl es schon komplett abgebrochen ist, wieder genau da anmontieren kann, wo es hingehört, aber dann doch alles so schlecht und unehrlich macht, dass es wieder kaputt geht ! Als sie mich da so anstaunte, stieg mir plötzlich ein komisches Gefühl den Hals hoch bis in die Nase, so dass ich plötzlich schrecklich schniefen musste, und als sie merkte, dass ich auch noch ein Trauma habe wegen meines Puschelfuß-Schicksals, hat sie mich in den Arm genommen und gekuschelt. Das war sehr süß von ihr, der kleinen Nyx, wie sie heißt, und mein Traumagefühl verschwand ganz schnell, als ich merkte, wie dürr sie ist. Naja, umgekehrt war sie ganz begeistert, wie weich und rund ich bin, eure Miri, im Illysischen Wald ja wieder hergestellt in optimaler Form. Allerdings war ich mit Puschelfuß unterwegs, als Zeichen für meinen Auftrag im Dienst der kranken und behinderten Kaninchen, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Naja, wir haben dann noch etwas geschmust und Cashew gefuttert, und Nyx habe ich dann auch von meinem Puschelfuß-Buch über Mona, Lisa und das Kaninhop-Turnier erzählt und sie war ganz begeistert. Spätestens um Ostern herum besuchen wir sie wieder und dann wollen wir auch Leseparties und Kaninhop-Spiele zusammen organisieren. Das wird ein ganz großes Späßchen werden, wenn die Wildkaninchen-Rammler die Hindernisstangen als kleine Schwerter missbrauchen als wären sie so ein Podkin Einohr....mit Artemis habe ich schon gesprochen, dass sie ein paar gelungene Zufälle inszenieren will, mit Hilfe ihrer Familie auf dem Olymp, wenn das eine oder andere Häschen ein Zuhause bei Menschen dem Leben in der Wildnis vorzieht...wobei sie mir auch versprochen hatm darauf zu achten, dass sich die Lebensumstände bei den Menschen nicht zu sehr am Leben in der freien Natur orientieren, sondern dann auch warm und üppig gestaltet sind, wenn so ein Hasi schon die Freiheit dafür aufgibt.

Soweit also zum winterlichen Sondereinsatz. Als Belohnung bekamen Heli und ich dann die goldene Schneeflocke, von mir, dem Miri-Engelchen, mit dieser schönen Medallie auch ein Foto bei den Lichthoppsern. 

Und dann das Pantatinchen: Sie hat jetzt ein eigenes Abteil in der gemeinsamen Wohnung von Benji und ihr. Quasi wie Pyramus und Tisbe leben die beiden jetzt durch eine Mauer mit Rissen getrennt, sodass sie die Nasen aneinander halten können. Benji hüpft auch ab und zu auf ihre Seite, morgens vor allem, wenn ihm langweilig ist, aber Omi passt auf und es geht alles gut, auch nachts. Rattilinchen ist dadurch nicht zu eng eingesperrt, aber sie muss auch nicht hektisch herumlaufen, wenn Benji mit ihr Fangen spielen will. Dem Füßchen geht es schon besser, gestern hat sie zum ersten Mal wieder die Zehen aufgesetzt beim Laufen. Alle Gelenke lassen sich bewegen und in dem Fuß steckt auch schon wieder ein bisschen Kraft und Spannung. Omi und ich sind daher sicher, dass wahrscheinlich der Nerv, der an der Oberseite des Fußes zu den Zehen verläuft, angeschlagen wurde, aber nicht durchtrennt, sondern eben nur leicht lädiert. Der Mittelfußknochen ist wahrscheinlich auch leicht angebrochen, z.B. als Rissbruch, also ohne dass die Knochenenden sich verschieben - deshalb auch nicht spürbar oder geschwollen - aber eben nicht belastbar und sehr gefährlich, weil natürlich eine falsche Bewegung dann ausreicht, um die Knochenenden doch auseinander zu schieben, und dann hätte man eine richtige Fraktur, bei der die Knochenende operativ zusammengelegt werden müssten. 

Das Füßchen kann sie schon wieder ganz gut anziehen, also Richtung Bein bewegen, nur das Strecken funktioniert noch nicht richtig, weil die entsprechenden Sehnen und eben der  Zehenstrecker verletzt, gezerrt und überdehnt sind. Bis das Nervengewebe zusammenwächst, kann noch einige Zeit vergehen. Aber wichtig ist schon mal, dass das Gelenk beweglich ist, also keine Verrenkung (medizinalimirsch: Luxation) vorliegt. Wie ich, ihr großes Schwesterchen, ist auch Pantatinchen bei bestem Appetit und genießt die Ruhe in ihrem kleinen Genesungsabteil, also dass ihr Lieblingsbrüderchen Benji zwar neben ihr wohnt, sie aber nicht herumscheuchen kann :D

Omi schmiert ihr Beinchen täglich oder zweitägig mit allen möglichen Salben ein, macht Rattilinchen schicke Puschelfüße (siehe Foto) und füttert unsere Kleine mit Colostrum plus diversen naturheilkundlichen Nahrungsergänzungen. Spätestens in drei Wochen - eine lange Zeit, aber der Mittelfußknochen könnte halt gebrochen sein, wie beschrieben, deshalb sind wir diesmal lieber vorsichtig - wird Rattilinchen wieder normal laufen können, vermuten wir jetzt. 

Auf jeden Fall haben wir uns, nach den Erfahrungen, die Rati selbst bei einfachen Aufgaben wie dem Impfen gemacht hat, als man sie fast erwürgt hätte, dafür entschieden, keine schwere Fraktur durch ungeschicktes Palpieren oder Zurechtdrücken der Gliedmaßen beim Rötngen zu riskieren. Schließlich wurde mein Gelenk zerstört, als der Arzt mir, eurem Mirchen, die Pinspitze beim Röntgen auf das Gelenk drückte - als wäre mein gebrochenes Bein ein Gummischlauch ! Auch mein Blinddarm wurde tödlich verletzt - abgebrochen - als die Ärztin in der Notaufnahme mir grob in den Bauch griff und mich am Po hochhob, um Fieber zu messen - was ihr dann auch noch misslang, wir wissen heute noch nicht, welche Körpertemperatur ich hatte, wahrscheinlich schon krasse Untertemperatur, angeblich nur 'kein Fieber'.  Es ist ja auch noch offen, ob Omi nicht doch noch zu einem großen Rundumschlag ausholt und die gesamte Tötungsbehandlung, wie man leider nur nennen kann, was ich bei Tierärzten mitmachen musste,  vor Gericht bringt. Genauso unklar ist nämlich, ob meine Mami noch Lust und auch noch die Kraft hat, mich wieder auf die Welt zu bringen, so ein großes, ungemein wohlgeratenes, megasportliches Superhäschen, das auch noch lieb und süß ist wie eben nur ich, das Temperamentsmirchen, es war und jetzt selbst als Engelchen noch bin....

Zum Arzt wären wir aber trotzdem gegangen, vielleicht wieder in Ludwigshafen a.R. , wenn das Gelenk unbeweglich wäre oder irgendein Knick in den Knochen fühlbar wäre, also vor Schienung noch eine Lagekorrektur notwendig. Von Implantaten in den Füßen hält Omi nun überhaupt nichts mehr. Mein Fuß wurde ja auch durchspießt - gegen ihren erklärten Willen - was eben auch zur Folge hatte, dass alle Sehnen, Bänder und Nerven dort abstarben und der Fuß nur noch ein freundlicher kleiner Klapperknochen war - obwohl er vor der zweiten Operation noch voll beweglich war und richtig funktionierte, wie viele Fotos beweisen. Als Kaninchen müssen wir einfach sehr vorsichtig sein bei Chirurgen, da sie meistens entsetzlich eingebildet sind und ihre Implantatstechnik viel besser finden als unsere natürlichen Knochen, sich zudem für uns nicht interessieren sondern aufgrund ihrer schlechten Erziehung davon ausgehen, dass Kaninchen entweder so eine Art Kinder-Stofftier sind oder Versuchstiere, sie uns also einfach misshandeln und töten können, da es "uns" ja für ca fünfzig Euro in jeder Zoohandlung gibt. Leider müssen wir Häschen deshalb mit dem Paradox leben, dass, je schlimmer die Erkrankung, desto gefährlicher der Tierarztbesuch ist - ziemlich unzumutbar, auch für unsere zweibeinigen Kaninchenmamis und -papis. Um auf diese Missstände hinzuweisen, und entsprechende Vorsicht gegenüber tierärztlichen Behandlungen und Ratschlägen anzuraten, haben Omi und ich ja auch unser Miri-Buch geschrieben, das "MIra Solis acris. Aus ihrem Leben erzählt"-Buch, das ihr überall kaufen könnt,  und das ich euch deshalb nochmal ans Herz legen möchte, insbesondere in der niedlichen Sonderausgabe mit mir, der Miri, unter den Sternen. 

Also dann drückt unserem Pantatinchen die Däumchen und Pfötchen, dass bald alles wieder gut ist ! Jetzt muss ich hier zum illysischen Mittagessen und danach zum Höhlenrennen, genau wie die Omi, die wir heute auch mal wieder auf die Joggingbahn schicken, Richtung WIldkaninchenbaue ;) 

Vom GT-Sportreport gibt es nicht soviel zu berichten im Moment, da Rattilinchen ja gerade ausfällt und Omi auch ein bisserl viel zu tun hat gerade (die Zahlenrätsel hatten sich kurzfristig auch wieder ins Spiel gebracht...)

Also bis bald !

LOVE 

Eure Miri

 

Miri 13.01.2019 0 94
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