Klopfer Ansicht

* Rattilina und Mira Puschelfuß * Buch-Prospekt * Leipzig Buchmesse * Bloggen

laughing Hi ihr Knutschpastuillien ! Hier ist nach langer Zeit mal wieder euer Mirchen, das Klassik-Blog-Hasi bzw. euer klassisches Bloghasi, nachdem zwischenzeitlich meine Mami, die Omi usw. euch durcheinandergewürfelt haben mit viel zu ernsten Nebensächlichkeiten wie dem Impressum unserer virtuellen Baue, das kurzfristig abgenagt wurde ! Den Nagezahn konnten wir noch nicht ausfindig machen, sicher ist aber, dass es nicht das Flummel war, obwohl sie auf Diät ist - so richtig ! keine Erbsenflockentonnen mehr und nur alle drei Tage Nussig-Körniges...wir hoffen, dass sie es überlebt. Heute morgen hat sie nämlich begonnen, langsam, konsequent, laut (damit Omi es hört) und genüssslich meine Postkarten auszufuttern..... während - um endlich zum Medizinalischen zu kommen - mein Schwesterchen Rattilina allmählich zum Teppichfresser wird ! Naja nicht wirklich. Zum Glück für die Omi ist Rattilinchen nicht ganz so leidenschaftlich und emphatisch mit Dingen, für die sie sich einmal begeistert hat, wie ich, das Mirchen. Trotzdem konnte ich sie beim Teppichbuddeln und -futtern erwischen und das ganze blitzschnell fotografieren. Den Text durfte sie selbst dazu schreiben, wie man es von Rattilina erwartet, existenzialistische Romantik. Soviel zur angeschlagenen Psyche der fußleidenden Gefangenen des Hochbetts bzw. der humanoid geprägten sogenannten Hochkultur,

Also, das Medizinalische, das wir zur zeit berichten können, dokumentiert ein weiteres, aus der Luft im Engelsflug aufgenommenes Bild: Rattilinchen liegt langgestreckt auf ihrem Bäuchlein. Beide Hinterbeinchen sind gerade nach hinten gestreckt ! Man kann gut erkennen, dass das Gelenk in seiner Beweglichkeit nicht eingeschränkt ist, also auch nicht verrenkt. Omi wechselt den Puschelfuß auch alle drei Tage, massiert das Beinchen mit Arnika und anderen Salben ein und puschelt es dann neu. Schmerzursache sind eindeutig die Zehen, deshalb meinen Omi, ich und auch Rattilinchen, dass einer der Zehen am Ansatz gebrochen ist. Das kann man kaum palpieren, da die Strukturen sehr fein sind. Und die Entlastung bezeiht sich auch vor allem auf die Zehen. Heute, nach ca fünf Tagen konsequent in einem Puschelfuß wie fotografiert, kann sie auch die Zehen wieder belasten. Sie stützt z.B. den Fuß auf den Zehen ab, die nach innen eingerollt sind. Wir vermuten, dass ca zehn weitere Tage reichen, damit das Fußerl soweit ausgeheilt ist, dass sie wieder ohne Puschelverband herumlaufen kann oder wieder im Wechsel mal ohne Puschelfuß, mal mit Puschelfuß. Benji und sie verstehen sich auch schon wieder besser, da ihr Kampfgeist zurückgekehrt ist und sie mit dem Puschelfußverband mittlerweile sehr gut herumhoppst. Gerade sitzen sie wieder zusammen auf ihrem Hausdach, wenn auch nicht direkt nebeneinander....der Grund dafür ist allerdings, dass jemand zwischen ihnen sitzt....ein neues Kaninchen ? vermutet ihr vielleicht ? Aber das bliebe keine Sekunde zwischen den beiden. Ein Stoffhase? Nein, auch einem Stoffhasen wäre die Situation unzumutbar, denn Rattilina und Benji sind nicht sonderlich respektvoll. Da muss schon eine mysteriöse Persönlichkeit kommen, die ihnen aufgrund ihrer Besonderheiten wenigstens etwas Angst macht...ein Kaninhop-Schiedsrichter? fragt ihr euch ? Nein ! Das würde Omi niemals erlauben. Dann bliebt ja nur noch die Omi ! schlussfolgert ihr, aber auch das ist falsch, denn die sitzt ja an ihrem Computer und tippt, was ich, das schwebende Mirchen, ihr eingebe. Die Miri ! rufen da die Schlausten unter euch Leserinnen und Leser, sicher die Vierbeinigen allen voran, was die Zweibeinigen hoffentlich nicht krumm nehmen, ist ja einfach eine Frage des Erfahrungshorizontes.... Also so ist es. Ich, die Miri, sitze mit Rati und Benji da oben auf deren Hausdach, beame der Omi, was sie für mich posten soll und ....naja ich sitze direkt vor dem Körnerteller von Rati und Benji - also und....knabbere ein paar Apfelschnetzel in mich hinein! Natürlich so, dass Benji und Rati es nicht merken und nicht etwa auf die Idee kommen, mich, das hungrige Engelchen, bzw. den Kaninchenengel mit mirischem Appetit, unsichtbar bzw. nur in den Konturen der Liebe leuchtend,  vom Napf zu verjagen ! Ich gebe zu, dass es ungewöhnlich ist, wenn Engel oder Gespenster, vom Status und der anzunehmenden physischen Beschaffenheit her ja ähnlich, einfach Apfelgeschnetzeltes verschwinden lassen. Aber es gibt bedeutende Vorbilder für die Fähigkeit. Ihr kennt sicher alle den berühmten Hui Buh, das freundliche Schlossgespenst. Hui Buh futterte zB. auf Pergament geschriebene Urkunden. Weil er Angst hatte, sonst verschwinden zu müssen, weil jemand sein Gespenstsein missversteht und für einen Fluch hält und ihn deshalb "erlöst" mit entsprechenden Anweisungen auf so einem Pergament. Auch das Gespenst von Canterbury kennen die meisten hier sicherlich und wissen, dass es seine Aufgaben nicht nur sehr ernst nahm, sondern auch seine Anwesenheit als gefürchtetes Gespenst bis in alle Ewigkeit weiterführen wollte. So viel also von den zweibeinigen Gespenstern. Also bei uns Kaninchenengeln, wenn wir Spaß daran haben, zu spuken, muss es auch erlaubt sein, zu futtern. Denn sonst verschwände ja eine der ganz wesentlichen Eigenschaften des Kaninchens, Kaninchenengels oder -gespenstes: der Spaß an leckerem Futter ! Und schließlich ist gerade das Hineinfuttern von Teppichen oder Vorhangstoffen der fließende Übergang zwischen dem lebendigen Kaninchen, das aus Spaß mit Stoffen herumspielt und herumbuddelt, und dem gespenstischem Kaninchen, das an den Vorhangstoffen Gefallen findet, weil es sich darin verwandeln kann und sie schon durch kleine Sprünge in der Luft in die wunderbarsten Formen bringt, geschweige denn, wenn es an ihnen nagt und reißt, wie ein quietschlebendiges, quietschvergnügtes Kaninchen, nur eben unsichtbar. Das Vorhangreißen gehört mit zu den größten Künsten und größten Leckerli-Spielen des Kaninchengespenstes. Und  beweisen wird euch das bald in einer neuen Geschichte unsere süße Holländerin Hupps Buh, das Schlosskaninchen. Ihren ersten Auftritt in der Wäschekammer kennt ihr ja schon. In der zweiten Folge unternimmt sie einen längeren Ausflug, lernt beim Spaziergang durch das Schloss zwei Meerschweinchen kennen und futtert mit ihnen Apfelchips, und hat dann einen großen Auftritt als Vorhangreißerin, erst aus Versehen, dann aus dem reinsten Vergnügen. 

Die Hupps Buh Geschichten wurden ja zum Glück mir übergeben, der charmant-quietschvergnügten Puschelfuß-Autorin, während unser Flummelchen, derzeit in seltsam gereizter Stimmung, wie ihr euch denken könnt, den Horrorhasen schreibt, und so weit sie mir griesgrämig mitgeteilt hat, geht es in ihrer neuesten Story wohl um eine Hungersnot unter den Kaninchen und deren Konsequenzen ....

Immerhin kommen nun unsere Werke wieder voran, nachdem das Omerl eine Formel gefunden hat, die ganz ordentlich war und die sie ab und zu näher anschaut mit ihrem Programmhaufen. Deshalb sind wir jetzt wieder dran. Und natürlich, weil die Leipziger Buchmesse bald unser Puschelfuß-Buch "Das Kaninhop-Turnier" vorzeigen wird und wir noch einen Prospekt fertigstellen müssen, die Omi und ich. Sie hat schon einen Entwurf vorgelegt, aber ich konnte nur empört mit dem ehemals zerstörten Hinterbeinchen aufklopfen und beide Vorderpfoten zwischen den Ohren zusammenschlagen. Sie hat einfach stinklangweilig alle Rezensionen aufeinander gehäuft. Naja, jetzt muss ich halt die Rezensionen zu tollen Zitaten verkürzen, sodass sie auf drei Seiten passen, das ganze toll illustrieren und witzig durcheinanderwürfeln optisch, dann noch die Informationen über die Autorinnen hinter dem Mira Puschelfuß-Pseudonym formulieren und gestalten; die allgemeinen Verlagsinformationen und weitere Infos zu den Titeln um Mira Puschelfuß herum, also vor und nach dem "Kaninhop-Turnier", und vielleicht auch noch ein paar schicke Zitate aus dem Buch dazu ? Oder Blicke ins Leben der Meringer Hoppinen und Hopponen und ihrer Bloggerin Miri ? Hm.. auf jeden Fall zeige ich meine Entwürfe Helia, meiner besten Freundin, und Dingelidoyn, auch wenn der wahrscheinlich nur ein paar lustige Witze macht und mich dann in den Po kneifen will. Aber jetzt ist es gerade noch winterlich genug, wie ihr ja wisst, lassen Kaninchendamen selbst ihre Lieblingsrammler im Winter eiskalt abblitzen....Andererseits ist es im illysischen Wald eigentlich immer wohltemperiert. Und wenn er ein paar Papayawürfel mitbringt zur gemeinsamen Prospektlektüre...und ich schon fertig bin, also nur pro forma den Prospekt vorzeige, um ein bisschen anzugeben.....naja also reinreden ließe ich mir eh höchstens von Heli und nicht von so einem wild gewachsenen Waliser.....also eigentlich steht es mir ja zu, jetzt im Illysischen endlich wieder ohne Puschelfuß und schmerzfrei, mein postcunes (wenn unübersetzbar, *Latein mit Flummel*  - Kurs belegen) Leben nach Kräften zu genießen.....

...also höchste Zeit, sich an die Arbeit zu machen :D 

natürlich zeige ich euch den Prospekt dann, noch in der Druckvorstufe ! 

Bis bald !!!

LOVE

Eure Miri

 

 

Miri 30.01.2019 0 303
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