Klopfer Ansicht

Schöne Weihnachten euch allen von den Hoppi-Adventis

Hallo ihr Lieben irdischen und illysischen LeserInnen,

ihr könnte euch schon denken, dass mir gleich die Augen zufallen und ich euch nur ganz kurz berichten kann, wie so eine Bescherung aussieht, wenn man als Weihnachtsassistentin arbeitet, für ein Rentier einspringen muss als E-Springerin und schnellstes Kaninchen der Welt und dann noch seine Mami besucht und Omis kleines Weihnachtswohnzimmer mit den Geschenken für uns, ihre ca vierbeinigen Lieblinge. Weil die meisten von uns kleinen Kaninchen unter oder in den Geschenkesäcken eingechlafen waren, hat der Weihnachtsmann Artemis überredet, den Vortrag über uns  in der Kunst zu verschieben - ein Bild habe ich gestern schon gepostet, Susanna im Bade - man sieht, warum das Herannahen der schaulustigen Männer zum Skandal wurde: Die Kaninchen springen entsetzt auf und laufen davon ! Also Artemis meinte, zu ihren Zeiten wäre es kein Problem gewesen, mal weniger dicht bekleidet in einem Waldsee zu plantschen, aber unangeleinte Kaninchen zu verjagen, die offensichtlich Schützlinge von Susanne waren, das wäre schon sehr unsensibel und eine Frechheit, entsprechend hätte wohl irgendjemand in viel späterer Zeit, als man das alles verteufelte wie man so sagt, und Nacktbaden verboten war, andererseits Kaninchen nicht mehr als Gefährtinnen galten sondern als naja etwas anderes, die Geschichte rumerzählt und die Kaninchen einfach gestrichen ! Dann haben wir schon mal reinschauen dürfen in die Bildersammlung ganz kurz, wer seine Augen noch aufhalten konnte, und mir sind gleich zwei Sprüche eingefallen, gerade nach unseren anstrengenden Bescherungsarbeiten, obwohl keine Rentiere zu finden sind und naja, keine Kaninchen im Weihnachtsdienst, obwohl wir zumindest dieses Jahr so aktiv waren, kaum Rehe und manchmal sogar Kühe oder andere Tiere, die in der Weihnachtslogistik arbeiten (also da wo die Geschenke verpackt werden und zugestellt usw) wie man aber erst ganz spät verstanden hat, genauso wie die gesamte Weihnachtslogik, dass alle was geschenkt bekommen und nicht nur einer, dann noch Sachen, mit denen er nichts anfangen kann. Auch das Eselchen bekommt nämlich an Weihnachten endlich etwas zu essen und einen warmen Platz zum Schlafen. Also wahrscheinlich ist es schon dem Eselchen zu verdanken, dass wir alle Weihnachten feiern, wie man dann eben sehr spät in Hollywwood heißt es, entdeckt hat, im heiligen Wald, wo auch wir die illysischen Kaninchen von Artemis gut hineinpassen würden, nur ist es da im Spätsommer zu gefährlich, meint Artemis. Also bleiben wir hier. Aber es ist doch interessant, dass seit dem Eselchen schon wir immer wieder lebenswichtige Dinge veranschaulichen als DarstellerInnen, DrehbuchautorInnen usw - tja selten als Regisseurinnen...., ohne eigentliche Anerkennung - ein Problem, das schon der Nachfolger von Rattasoufflé problematisiert haben soll in einem Film mit dem Hauptdarsteller Rattatoullie: Das Publikum denkt, es ginge um Restaurants, aber in Wirklichkeit geht es um die Frage der Urheberschaft, und was Disney, so heißt die Firma mit den Filmen von uns, da vielleicht falsch macht, wenn sie das ganze Geld aus diesen Filmen so einsäckelt, die inspiriert und nahezu geschrieben werden von uns:  berühmte Häsinnen wie Judy Hopps oder Rattasoufllé später Rattatoullie, 3,8 beinige Rennkaninchen wie ich (also ja bei DIsney nicht ich, bzw. nicht Disney sondern Omi, die aber ja immer gesagt hat, dass der BLog von mir geschrieben ist und Omi nur tippt); von den Enten in Entenhausen, ob gut oder böse egal, und zig Mäusen ganz abgesehen, sogar ein armer kleiner Elefant, und alle bekommen nur die Löcher vom Käse, wie man so sagt. Also mindestens fünfzig Prozent sollten vor Abzug der Ausgaben an Tierschutzfonds gehen, Tierheime, Wildtierschutzverbände, Kaninchenpflegeheime, Rattenreservate, vielleicht auch einen Hausschweinewildpark und ähnliches. Und in die Förderung der Tiermedizinischen, Kleintiermedizinischen Forschung ohne Versuchstiere und zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten, nicht zur Wirtschaftsoptimierung der Zucht und der Arztpraxen, und zur Entwicklung schonender und psychologisch sensibler Behandlungsformen mit - dass das alles eine  tierfreundliche Richtung nimmt, sollte doch irgendwie gefördert werden können, auch, dass unsere Mami, Papis, Omis und Opis uns bei allen Behandlungen selber festhalten und betreuen dürfen und uns nicht irgendwelchen Menschen übergeben müssen, die uns am Nacken hochziehen, AsistentInnen und Ärztinnen, die uns am Nackenfell packen und vom Tisch fallen lassen und sonstigen Mist bauen und uns wegen fellloser Stellen oder Übergewicht während einer verletzungsbedingten Ruhephase einschläfern wollen und uns mit ihren teuren und aufwändigen, gefährlichen Narkosen und Überbehandlungen bedrohen  usw. - kann man nichts dafür tun, dasdas aufhört ? Oder zum Beispiel könnten unsere Urheberrechtsgelder in die Entwicklung von artifiziellen Formen der Eiweißkonzentrate, die Menschen so gerne essen, gesteckt werden, außerdem in die Entwicklung besserer Formen des Zusammenlebens, Kaninchen etc.Erziehungskurse zur Stubenreinheit, öffentliche Kaninchen-Parkanlagen, sodass auch Stadtkaninchen ohne Angst vor Hunden mal frische Luft schnappen können, besser geeignete Wohnungen mit richtigen Zäunen und kleinen Wiesen oder Atrien, mehr Aufklärung über Hygiene, weg von dem Sauberkeitswahn bei den Menschen, die ihre Kaninchen dann in Außenställe stecken zusammen mit weiß Artemis was für Tieren, sodass die Hasis dann immer zu schmuddelig sind um richtig geschnuffelt und geschmust zu werden, und die Bakterien weitergeben, unter denen sie selber leiden und die überhaupt nicht zu ihrer natürlichen Umgebung gehören.... Also damit Menschen keine Kaninchen mehr essen und andere Tiere auch nicht. Und uns endlich so lieben, wie wir sind, nicht nur als optisch optimierte Setzkastengestalten....so also ihr merkt, ich habe einiges auf dem Herzen, obwohl ich nur kurz vom Eselchen reden wollte. Aber genau das ist es: Das Eselchen steht immer irgendwo in der Ecke und im Hintergrund, manchmal ist nicht mal der Sattel vom Rücken genommen, und so gut wie nie sieht man es liegen und endlich schlafen oder auch nur essen! Würden dann gleich alle losschießen, der Esel wäre faul? Nur weil er ein einziges Mail nicht arbeitet ? Also in den Weihnachtsbildern darf er schon auch ausruhen, aber in der Kunstgeschichte sieht man ihn vor allem auf der Fluch nach Ägypten. Arm und unberücksichtigt. Und jetzt sage ich euch zwei Sprichwörter die entstanden sind, so scheint es mir, weil ich nicht die Erste bin, die von der Arbeitslast des armen Eselchens schockiert war: * Wir werden das Kind schon schaukeln * -  stammt von dem sanften Schritt des Eselchens und seiner tapferen Leistung. Den anderen Spruch verrate ich euch morgen. Und was mir auch aufgefallen ist: Der Esel ist kein Eselchen, sondern bestimmt ein Maultier. Weil er schon richtig groß ist, fast ein Pferd, und als kleines Eselchen diese schwangere Maria oder sie mit dem Kind im Arm gar nicht hätte tragen können. Aber weil die dösigen Menschen Maultiere nicht kennen, muten sie das ganze einem Esel zu. was dann wieder auf die echten Esel zuückfällt, die als faul dastehen, wenn sie nicht so viel schleppen können wie ein Maultier....

Jetzt muss ich noch schnell erzählen, dass ich bei meiner Familie war: Omi hat allen Adventis Weihnachtstannen geschenkt, die sogar weiterwachsen können. Mit ganz süßen und ungefährlichen Baumschmuckherzchen aus Stoff. Und unten im Topf bunte Teller mit Nüssen und Bioäpfeln. Dann gab's noch viele Geschenke, Geldgeschenke und das gesamte Sparschein, das wir mit unseren Auftritten gefüllt haben. Dazu noch alles, was Omi heute in ihrem Täschchen hatte. Omi meinte nämlich, die besten Omis würden einfach Geld schenken, dann könnten die Enkel,egal wieviel-beinig, selbst entscheiden, wie sie es ausgeben. Flumilumi würde vielleicht mal ein neues Geschirr haben wollen, Benji ein Spielzeugauto oder eine kleine  Kutsche, wenn ich ihm heute erzähle, wie toll es war, mit den Rentieren durch die Wolken zu fliegen. In meinem süßen kleinen Geburtsort Mering war es sogar sonnig, da waren dann auch alle im Wald zum Aushoppeln, damit sie abends zwischen den Bäumen nicht herumstreiten und sich quer durch die Geschenke chasen. Ich habe heimlich unseren Lieblingsbiohafer von Denrée abgeladen und noch eine Tüte Bio-Cashews, mit Helia, den beiden Kaninchen aus Dingelidoyn, den Füchsen und Pinguinen die Bäume geschmückt und mich dann versteckt, während die anderen in die Kutsche zurückgehoppt sind und dort bei heißem Ingwertee, Früchtepunsch und Haferkeksen auf mich gewartet haben. Ich hab nur ein paar Erdnüsse aus den bunten Tellern geknabbert, während Omi noch letzte Hand an der Werk legte. Dann hat sie mich entdeckt und natürlich gleich ein Foto geschossen und mit mir zusammen auf die anderen gewartet.Irgendwann nach ihren Nachmittagschläfchen kamen sie dann raus und ich wisperte Benji zu "Hey ! Benji! Ich bin's, die Miri". Da machte er natürlich große Augen, so noch ganz auf die Entdeckung des bunten Tellers mit zig Biogemüsen und Obstsorten, sogar Wassermelone, beschäftigt, aber dann hat er mich respektvoll abgeschleckt und mir gesagt, dass er traurig wär, dass ich nicht mehr immer da sei. Rati guckte erst ziemlich erschrocken, aber Mami hat mich auch sofort abgeschleckt und FlumiLumi schaute mich etwas komisch an, weil sie vielleicht Angst hatte, aber dann haben wir uns auch die Nasen hingehalten, und als wir mit den Nasen zusammengestoßen sind, weil keine kapiert hatte, dass die andere auch die Nase hinhielt anstatt zu schlecken, mussten wir schrecklich kichern und prusten und haben lauter kleine Hüpfer gemacht und Haken geschlagen wegen des Weihnachtsspaßes. "Können wir noch Zoomania zusammen anschauen?" fragte dann Rati, und Omi warf die DVD ein, da saßen wir dann versammelt auf den Sofas, die noch so dastehen wie in meiner Wohnung, nur die Schutzvorkehrungen sind weg. "Musst du gleich wieder weg, Miri?" fragte die schlaue Flummi, "Ja, eigentlich schon, also die anderen warten schon auf mich, ich bin mit dem Weihnachtspaketdienst hier". "Mit dem Weihnachtspaketdienst? Du meinst den Weihnachtsmann und seine Rentiere und Hirsche und Rehe und Kühe und Kaninchen und die ganzen anderen berühmten Tiere???" "Du Miri kennst du auch Klopfer ?" fragte Flümchen wieder. "Öhm, also Klopfer direkt nicht". "Aber Bambi?" "Auch nicht". "Die lila Kuh?" "Flumi....."sagte ich drohend....."da kannst du doch meine Blogs lesen!". "Mach ich ja. Machen wir alle. - Also wenn du die ganz berühmten Filmstars da bei Artemis triffst, sagst du Bescheid, gut?""Ja natürlich ! Was denkt ihr denn." "Ist dein DIngelidoyner hübsch?" wollte Rati wissen. "Du machst aber nichts mit dem außer etwas Schmusen ?" wollte Benji wissen bzw. mir gleich vorschreiben. "Ha ihr seid wirklich..." ich drehte meine Miriaugen. "zum Deckenwegziehen", und schwupps, zog ich ihnen die Fleecedecken unter den schweren Popos weg. Mami lächelte sanft und Omi lachte glücklich. "Mein Mirchen". "Bald bist du ja wieder da, liebe süße Miri, meine Große", sagte meine Mami zu mir und streichelte mich doch tatsächlich mit ihrer schönen grazilen Pfote an der Seite. Gleich verschwamm mein Blick ein bisschen in Tränensuppe, weil ich so gerührt war, dass sie mich so lieb hatte und sich auf meine Seelenwanderung freute. Sagen konnte ich da gar nichts. Meine Mami schleckte mir lieb die Augen ab, aber dann plötzlich klopfte es und röhrte und Omi schaute erschrocken. "Oh das ist sicher der Weihnachtsmann, der weiterfahren will, Miri, Süße", sagte meine Mami und schleckte nochmal, schneller. Uih hast du viel gearbeitet und es ist ganz kalt da oben in den Wolken, da ist ja Schnee in deinem Fell. "Aber das macht nichts, Mami, Kälte kann mir jetzt nichts mehr ausmachen als Fantasiegestalt, erst wieder, wenn ich zurück bei euch bin und erst durch deine wunderbare Milch groß und stark und glücklich werde, liebe Mami", dann haben wir uns ganz fest gedrückt und umarmt und hektisch abgeschleckt, wie als ich noch an ihr herumgenuckelt habe, und dann gab sie mir einen lieben Schupps mit ihren wunderschönen Nase, und ich bin rausgeschossen wie das schnellste Kaninchen der Welt nunmal zu einer abfliegenden Weihnachtskutsche rennt und dann mit einem riessssigen Satz auf die Kutschbank neben Helia gesprungen, die mich auch gleich in ihre Kaninchenarme schloss und meinen Kopf auf ihre Schulter legte. .....

...jetzt sind wir zurück und schlummern an einer Art Kaninchenbaue-Kamin, von dem ich später erzähle, trinken Punsch, manche mit Schuss, davon auch später, und knabbern natürlich noch die eine oder andere Nuss, Kohlrabiblätter, Petersilienwurzeln, auch Zauberwurzeln, ganz besondere Dinge von denen ich noch erzählen werde....und die kunsthistorischen Vorträge gibt es dann auch noch in den nächsten geruhsamen Weihnachtsfeiertagen und ein paar mirische Rechtschreibspäße ....also natürlich sind wir jetzt müde und Helia ist jetzt auf meinem Ohr eingeschlafen und nuckelt an dem anderen deshlb ..autsch....jetzt ...beam geht bald weiter.......LOVE Miri

MiraMiracula 24.12.2017 0 428
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