Klopfer Ansicht

Allerlei Aktuelles vom allwissenden Mirchen

Huhu ihr Süßen !

Hoffentlich seid ihr nicht beleidigt, Omi meinte, manche von euch würden nicht gerne Kleinbürgerin genannt, also das tut mir dann sehr aufrichtig Leid, aber ich meinte ja vor allem Mami und Omi, die die Jagd nah Giftfröschen für unangemessen hielten für Kaninchen und gleich wieder losgemeckert haben bei Artemis. Jetzt bin ich ja eh wieder im heimischen illysischen Wald, und gerade kommt auch die Frühlingssonne zum Vorschein...sodass wir uns gut gelaunt in den anstrengenden Alltag dieser Saison stürzen können. Hier im Illysischen wird es noch eine ausgiebige Nachbereitung unserer Polartour geben, die Südpolumkreisung war wunderschön, vor allem auch die Fahrt von Rio de Janeiro, wo wir ein Sightseeing eingelegt haben - verkleidet als Hollywood-Touri-Gruppe :D .

Am Anlegeplatz haben wir einen Pinguin kennengelernt. Er fragte Poseidon, wohin unsere Reise gehe, mit sovielen dicken Wintermäntelchen für dickfellige Kaninchen, und wenn zu den Shetties, ob wir ihn mitnehmen könnten. Zwar ließe sich die Strecke auch schwimmen, aber er sei schon etwas in die Jahre gekommen und deshalb für einen Transportservice nicht undankbar. gerne würde er uns zu der Pingin-Insel führen und uns seine große Familie vorstellen. Natürlich war Poseidon einverstanden, obwohl manche von uns etws Angst vor ihm hatten, aber er hat uns versichert, nur Fische und Algen zu essen. Auf der Reise hat er uns dann noch Tipps gegeben, welche Substanzen aus den Algen besonders gut für Haut, Fell, Fruchtbarkeit und Potenz wären. Und was für eine Geschichte dieser sehr interessante Pinguin hat:

Er ist als Jungtier von einem Fischer aufgesammelt worden, weil er durch Ölsauereien aus Tankern verletzt war und nicht mehr schwimmen konnte. Der Fischer hat ihn mit nach Hause genommen, gesund gepflegt und mit Fischen versorgt. Natürlich wohnte er am Strand und konnte nach Belieben ins Wasser watscheln. Seine Fische hat er sich so auch bald selbst organisiert. Die Strecke zwischen den polarnahen North Shetland-Inseln an der Südspitze von Südamerika und Rio ist natürlich kein Pappenstiel, schon mehrere 1000 Kilometer. Aber für Pinguine ist das ganz normal, meinte er ! Er hätte also auch zurückkehren können. Hat er aber nicht gemacht, nicht etwa, weil er Angst hatte oder nicht schwimmen konnte. Sondern weil er bei seinem Pinguinpapa bleiben wollte. Wie meine Mami, Wildkaninchen Hoppel Adventi. Sie hat ja, noch bevor es uns gab, auch immer drauf geachtet, dass sie beim Springen über den Gartenzaun exakt auf der Nachbarterrasse landet, nicht etwas auf der wilden Wiese vor dem Haus. Die Menschen bilden sich immer ein, sie wären die einzigen, die gerne mit Heizung in warmen Wohnungen leben und sauberes Wasser trinken. Aber offenbar stimmt das nicht - auch wir mehrbeinigen Geschöpfe lieben ein Dach über dem Kopf mit soviel Service wie möglich, insbesondere natürlich regelmäßigen Mahlzeiten, eine schöne Umgebung , Hauspersonal, Deko-Elemente, Spielzeug, Kuscheldecken....eigene Zimmer, Toiletten usw....Wasserspülung ist vielleicht verzichtbar, wenn man jemanden hat, der sich um die Entsorgung kümmert....Naja also zum Pinguin:  Im Frühjahr, also jetzt passend zu unserer Südpoltour, stürzt er sich regelmäßig mit voller Kraft in die Tiefsee, und düst schnell wie ein Kaninchen  Richtung Pol zu den Shetties....so kommt es, dass die Pinguine unser Muschelboot gleich freundlich begrüßten und mit Artemis und Poseidon small-talken konnten: Unser Rio-Pinguin hat nämlich bei seinen Frühlingsreisen ganze Generationen von jungen Pinguinen gezeugt und bei seinen Pinguin-Damen ordentlich mit seinen Kenntnissen der menschlichen Lautsprache und ihren lustigen Gebärden angegeben :D Die meisten der Kaninchen aus dem aktuellen und dem vorigen Jahrhundert, insbesondere die Wohnungs- oder Wintergartenkaninchen, die ständig ihre Menschlein um sich herum haben, konnten mit den Pinguinen auch mit Hilfe menschlicher Gebärden kommunizieren. Zumal wir, die Kaninchen, und die Pinguine, ja auch als Zweibeiner agieren können, uns also einfach auf die Hinterbeine und den Po stellen. Wir können dann unsere Vorderpfoten einsetzen, zusätzlich zum Nasenzucken, Augen- und Ohrenspiel, und die Pinguine wedeln sehr niedlich mit ihren Flossenarmen. Also eine sehr vergnügliche Begegnung und nahezu universalsprachlich ! Wir hatten dann noch den Vorteil, dass wir mit der Erleubnis des Pinguins, der auf seiner Insel den Status einer Art mythischen Gottheit hat, und mit Artemis und Poseidon als verbürgten mythischen Gottheiten, und wir Kaninchen als im Zweifelsfall reine Seelen, unsichtbar und legitimiert zu den streng naturgeschützten Inseln fahren konnten, um dort die Pinguine persönlich zu begrüßen und ein bisschen im Schnee herumzuhüpfen. Dort schneit es fast immer, meinte der Pinguin. Also ständig hat man - bumm - so einen weißen Flatscher auf der Nase, die schmilzt (oder vereist !) und runterrutscht. Also Helia und ich haben uns natürlich dick eingemummelt, obwohl es naja "nur" ca - 15 ° war. Aber vielleicht wegen meiner Krankheitsgeschichte wird mir immer noch schummrig, wenn ich ohne weiteren Kälteschutz (zusätzlich zu meinem schönen, wenn auch jetzt mentalesischem Rexfell) die Temperaturen unter Null in der Nase spüre (wegen meines empfindlichen Bäuchleins konnte ich ja Temperaturen unter 10° schon nicht ausstehen, höchstens kurz zum Rumhoppsen und dann wieder schnell in die warmen Kissis einrollen)....Deshalb wollten Helia und ich auch unbedingt zu der Thermen-Vulkan-Insel in der Antarktika, also in Polnähe, iauf dem unter riesigen Eismengen versunkenen Kontinent. Teilweise ist es da unter minus 90°! Und unter dem Eis sind kleine Seen mit Süßwasser, das man sogar trinken könnte. Naja und die Thermen in dem aktiven Vulkansee sind natürlich heiß. Helia und ich dachten wir könnten uns vielleicht in eine Robbe oder einen Pinguin verwandeln und ein bisschen darin herumschwimmen....Leider hat Poseidon nur den Kopf geschüttelt, da half es nichts, dass Helia und ich uns mit schönsten Schmusemienen und großem Kaninchenaugengeklimper, bezauberndem Posing beim Delpfinkutschenlenken und anderen Tricks an Onkel Poseidon herangemacht haben, um ihn zu bewegen, seine Delfine in Schneestrumvögel zu verwandeln, damit sie das Muschelboot über den Himmel ziehen und wir so zum VUlkansee kämen. Poseidon schüttelte nur den Kopf und brummelte, er sei nicht Helios oder einer von diesen Dioskuren, und es wäre schon schlimm genug, wenn seine Nichte seinen Mythos quasi zweckentfremde, um ihre Waldtiere auf Kreuzschifffahrt zu bringen. Er hätte in dem gesamten Jahrtausend seit Homer bis zum Ende des römischen Reiches kein einziges Mal Kaninchen transportiert, und wenn es ihm jetzt auch Spaß machen würde, natürlich,  dabei drückte er mir seinen breiten Zeigefinger auf meine weiche, große Kaninchennase, dann aber nur mit Delfinen. Für alles andere müsse Artemis die übrige Verwandtschaft fragen, aber jetzt sei schließlich bald Ostern bei uns im miteleuropäischen illysischen Wald, deshalb könnten wir das ja vielleicht irgendwann nachholen. Gegebenenfalls, so gab er mir noch als Tipp, könne ich mir so schöne Unterwasser-Vulkan-Geysihre ja im Rahmen der Europameisterschaften im Kanin-Hop anschauen, wenn das dänische Herning wirklich so nahe am nördlichen Island liege, wie ich in meiner Trainingsreportage behauptet hätte.....Da seufzte ich nur, denn in Dänemark bin ich, wenn überhaupt schon wieder in der Welt, ja nur eines von unzähligen Babykarnickeln um meine Mami herum, und Omi wird sicher anderes zu tun haben, als mit meinem spaßigen Trainingsbericht quasi nördlich von Reyjavik Ernst zu machen, zum Glück. Also mit Sicherheit wird sie mich dann nicht in einem subarktischen Warmwasser-Vulkan herumschwimmen lassen. Vielleicht würde ich das auch nicht einmal wollen ! Obwohl beschlossene Sache ist, dass meine Seele in das weibliche Hoppelbaby wandern wird, das auf das höchste Bücherregal springt und sich auch sonst besonders abenteuerlustig zeigt...der Video zum Blog, aufgenommen einen Monat vor meinem 'Unfall', zeigt euch, warum...meine wunderschönen Pantamir-Bewegungen...

p.s.1 Also jetzt sind wir wieder im illysischen Wald und müssen Omis Allgemeinzustand updaten, das Hopmobil zünftig anmalen, noch zwei kleine Reparaturen daran vornehmen, ein größeres Domizil für uns alle finden und dann loslegen...siehe Highjumps (so heißen in unserer virtuellen Baue die geplanten Veranstaltungen)

p.s.2 Hier ein Link mit Karte zu einem Artikel über den Pinguin, zwar Bildzeitung aber die Geoübersicht ist brauchbar.

Pinguine von den Shetland-Islands lebt auch in Rio

Auch auf Youtube ist seine Geschichte zu finden. Und dann findet ihr Infos über die Antarktika auf Wikipedia.

Miri 30.03.2018 0 504
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