Klopfer Ansicht

Dürfen herzensgute Häsinnen herzhaft spuken...

undecided Ohohoh Mami Omi helft... Seht ihr dieses Bild von mir ? So schlich ich heute in den illysischen Wäldern herum, etwas geduckt und ganz schön gedeckelt. Weil nämlich, es war so, dass ..also..ich naja....ja bei dem Gespensterabend erzählt hatte, ich hätte mir alles ausgedacht. Aber dann war ich wie weggebeamt beim Erzählen, und als ich dann plötzlich wieder neben Helia saß, sie meinen Nacken abschleckte wie Flummi den von meiner Mami, und wir Cashewkerne mampften, guckten alle ganz komisch mit riesenroßen Kaninchenaugen und schauten mich an, als wäre ich so eine Art kleines Monster und gar nicht das lustige quietschvergnügte Mirchen. Hömm ? schüttelte ich den Kopf und hüpfte ein Stück weit hinter Helia, die auch erschrocken guckte, weil wir Freundinnen sind und deshalb immer alles gut finden, was die andere macht, egal was. Da  kam schon Artemis auf mich zugedüst, also ziemlich wutschnaubend.... "Wo bist du gewesen, Mira Solis acris?", oh, was für ein Ton erschrak ich, sollte ich jetzt antworten??? Wenn, was ?? Dingelidiähh oder Hier natürlich !???? Ich machte einen riesigen Satz hinter Helia und duckte ab, mit Blick auf Artemis aber erhobenem Po, fluchtbereit mit angespannten Hinterbeinen. "Mein Bruder Apollon hat mir gerade berichtet, dass zwei zweibeinige Landsmänner von uns in einem alten Grab eingeschlossen worden wären, und, nachdem man sie dort völlig erschöpft gefunden hätte, nur wie traumatisiert von Kaninchen und Hasen berichteten, die sie eingeschlossen hätten. Ein weißes Kaninchen wäre wieder und wieder in der Dunkelheit um ihre Köpfe herum geflogen und hätte mit schrecklichem Wimmern "Gib mir mein Beinchen" in ihre Ohren gezischelt und gefiept. Dabei hätte es ausgesehen wie ein richtiges Schlossgespenst, mit klappernden Drähten in den Pfoten, eine lange und weiche, weiße Häschengestalt, eigentlich sehr hübsch, aber als Gespenst wabernd und verzerrt und entsetzlich unheimlich und bedrohlich. Immer wieder hätten die Kaninchen laut und jammervoll geschrien, in und außerhalb der Krypta, wenn der krachende Regen gegen die Mauern der Schlosskirche schlug, und Dreck und Zweige vor den Türen der Krypta abgeladen oder sogar durch das einzig schmale Fenster gebuddelt, durch dass die armen griechischen Touristen noch etwas Luft bekamen ! Und sobald die armen Menschen die Tür nur einen kleinen Spalt freigegraben hätten, sei das Kaninchengespenst mit den rasselnden Drähten durch den Spalt geschlüpft und noch ein anderes sehr dünnes hinterdrein, und wieder und wieder hätten sie die Füße und Köpfe der armen Menchen umtanzt und gezischelt, mit den Zähnen geknirscht, geschrien und gefiept, direkt in ihre Ohren, nur als weißer kalter Nebelhauch. Das Kaninchen mit den Drähten wäre ihnen sogar auf die Nase gestiegen und hätte begonnen sich zu bewegen wie ein Rapper und gesungen "hey hey, ich bin Mirayay hey hey" und dazu mit den Drähten geschnarrt wie mit Kastagnetten und ihnen ihren Gespensterfuß auf die Augen gedrückt und die Lider mit dem Fersenbein heruntergezogen, der sich wie aus klapprigen Knochen bestehend anfühlte.

Schließlich seien sie zusammengebrochen und zusammengesunken und hätten gefleht und gewinselt, dass sie aus der Krypta herauswollten, aber auch, nachdem die beiden besonders bösen und schecklich schreienden und rasselnden Gespensterkaninchen veschwunden seien, hätte ein großer starker Rammler die Tür und alle  Fensterschlitze mit Erde beworfen durch sein Buddeln,sodass sie schließlich gänzlich außer Fassung gerieten, dass Kaninchen ihnen so etwas antun können, wie in den schlimmsten Alpträumen und den gespenstischsten Hollywoodfilmen und sich zurückwünschten in die antiken Zeiten, als starke Kaninchen noch verwandelte Götter waren, denen man üblichweise nur bei der Verführung junger Damen helfen musste, wenn sie normale Menschen schon behelligten.

Also, Mira, beim Zeus, es ist sehr lobenswert und freundlich von dir, meine Liebe, wenn du überall Werbung für meinen verdorbenen Vater und seine Kumpane machst, aber du bist hier als he r z e n s g u t e s,  l i e b e s  u n d  s a n f t m ü t i g e s  Kaninchen und darfst nur deshalb beliebige Gestalt annehmen, weil dein gutes Herz verhindert, dass du diese Fähigkeit für Mord und Totschlag ausnutzt. Und noch dazu gegen Landsleute von mir ! Wenn Zeus jetzt meint, er müsse euch alle nach Hollywood schicken, damit ihr dort als Schimären die Mortalitätsrate der vierbeinigen Darsteller senkt ???? Weil ihr hier in meinen Wäldern viel zu viele Freiheiten habt und besonders freche Exemplar das offenbar ausnutzen????"

"Hicks", machte ich, mit wässrigen Augen hinter Helia versteckt; ich hatte plötzlich Schluckauf. Da war auch das Wildkaninchen wieder, dem ich so vorgeschwärmt hatte, es duckte sich zwischen mir und der Bauewand ab und starrte mich und Artemis mit riesigen Augen an. "Hick", flüsterte ich ihm stockend zu, "es tut mir - hicks- sorry - Leid - hicks".. Es schaute nur starr, versuchte aber auch mich mit zitternden Mundwinkeln anzulächeln."Öhm, es ist nicht immer so. Wir glauben, der Papa von Artemis ist - hicks - stressicks - hicks..." nuschelte ich ihm unter nach vorn geklappten Ohren zu. Artemis stand mit in die Hüften gestemmten Armen in der Mitte unseres Gespenstersaals. "Es ist sonst total lieb und lustig und gemütlich hier", flüsterte auch Helia dem armen WIldkaninchen zu, das endlich Ruhe und Frieden genießen wollte und ganz enttäuscht schaute. Helia schnappte sich ein paar Cashewkerne und Mandeln und hielt sie ihm unter die Nase, "Guck hier, yummi yummi, jetzt kümmer dich mal nicht um Miris Stress mit Artemis, erhol dich erstmal, armes Wildkaninchen. Wenn Artemis sich wieder beruhigt hat, stellen wir dich vor." Mein dürrer Spukgefährte beruhigte sich und setzte sich ein Stück weiter hinter uns hin, um in Ruhe zu knabbern. Helia schöpfte Mut und wandte sich Artemis zu, die noch immer vor Wut schnaubte. "Also das war bestimmt,, also Miri hat sich da nur so reingesteigert vielleicht war das nur eine Fieberfantasie von den Griechen, die ja....aus Tradition...äh....erzählen, und"..so.hob Helia mutig zu einer Verteidigungsrede an, aber Artemis rümpfte nur die Nase und wollte gerade sagen, "Mira..." um die Standpauke fotzusetzen, als plötzlich ein klitschnasses, modernes Wohnungskaninchen in die Baue gehoppelt kam. "Hi, I'm from  Dingelidoyn, quite suore you know our famous place the old palace with an abbey and the little crypt  of old stones with a duoor that always opens just uonce:  let in, buot never uout again - which was what the old duoke uosed to say,  when he caught a wild animal or a huoman huonter of the animal whuo didn't belong tou his uown family. And he never huonted buot lay uout traps for the animals and their huonters, whuo didn't beluong to his family. and while he ate the animals, he throuow the huonters in the crypt. A luot of centuries later, his descendants studied classics in Oxford and visited Greek  One of them even married a rich greek woman who loved english ghuost stories and especially the unhappy story of the Lord of Marlborough. " Hier stellte die Geschichtshäsin ihre Ohren auf. Aber das Wohnungskanichen aus Dingelidoyn hatte noch mehr zu erzählen, in seinem lustigen Dialekt mit den ganzen gedehnten uoooos...wir alle hörten gebannt zu. Die Fallen hatte also ein böser Herzog gestellt, ein Schlossbesitzer, der arme Wilderer, zwar böse Jäger, aber ein bisschen aus Not, in die Krypta einsperrte und nie wieder herausließ. Und die gefangenen Tiere selber in sich hineinfraß..  und seine Erben hatten später für die Famlie von Artemis geschwärmt und sogar jemanden aus deren Land  geheiratet. "Well and now tuoday and in the whole last week, there was a bloody bloody storm with a horrible lot of rain in Dingelidoyn. which let trees fall down and knolls roll out like pancake paste. And a whole lot of gardens and even houses with all their enclosures for us little rabbits were flooded. And Dingelidoyn became more and more even and all the animals had to hide away not to get into the floods like I did, because my twolegged family ran away and forgot me in the garden enclosure.....hmpf."  Helia hüpfte ergriffen an seine Seite und streichelte ihm lieb über die Augen, trocknete seinen nassen Nacken und die schönen langen Ohren und umarmte ihn wärmend. Das im Garten vergessene Wohnungskaninchen lehnte sich getröstet in ihre Arme und erzählte weiter: "Just the old crypt was suoch perfectly closed even with little stones, that two twolegged greek tourists who had hide themselves there when the rain started, weren't affected at all by the floods." Artemis' Miene hellte sich etwas auf. "Und der Rammler??" schrie ich entsetzt, plötzlich in panischer Angst um den Freund von dem Wildkaninchen von 1411 und mir, der uns so fantastisch beim Spuken geholfen hatte. "Indeeod, indeeod there was a rabbit, who had just slipped into the crypt in the last second, before the storm touched the castle and the crypt. And , so the greek tourists told everybody after their escape, he grinned at them the whole time, and they sat down on the floor and prayed to him not to do them any harm, what he certainly accepted with an even bigger grin. And after the big storm he digged the soil and the branches away from the door so that the tourists could get out again." Ich atmete laut auf. Dann schaute ich trotzig zu Artemis hinüber. Das war meine Kaninchendamen-Intuition gewesen, dass wir mit dem Spuk nichts Falsches machen. Ich hob meine Nase fast auf Ohrenhöhe. Die Familie von Artemis, die ja sogar über das Wetter herrschen konnten, schauten vielleicht nur immer in den griechischen Himmel.... auf jeden Fall war es sowohl angemessen gewesen zu spuken, denn Artemis' Landsleute waren ja mit dem Duke, den das DIngelidoyn-Häschen immer  "dack" aussprach, also wieische Wort "duck", das "Ente" bedeutete und mir Angst machte, ihr LeserInnen meines Blogs wisst ja, warum, also, grausigerweise, war es dem Herzog gelungen eine Nachfolgebeziehung mit den Griechen einzugehen, also hatten sie einen Erbmix erzeugt und die Unarten vielleicht sogar weitergegeben, und zugleich hatte der Rammler unseren Spuk genutzt, damit sie während des Sturms, den er ja sicher vorhergesehen hatte, auch in der Krypta bleiben konnten, weil sie vor ihm zuviel Angst hatten,um ihm dann noch lästig zu werden, wie gut dressierte Pferde. Das war ja super gewesen von dem Dingelidoyner....plötzlich zitterten meine Fibrillen und ich fühlte ganz warm seine Pfote auf meinem ehemals verletzten Darm. Aber dann kam plötzlich eine Unglückswelle in meinem Mirigemüt angetanzt und überschwemmte alles, er lebte und ich war längst tot und hatte keine Chance mehr seine Freundin zu werden....

Artemis schaute mich nochmal ernst an, sagte aber nichts und verließ noch etwas grimmig den Gespenstersaal. Ich war völlig verwirrt und eher unglücklich. Na klar musste ich aufpassen, dass ich meine Verwandlungskünste nicht missbrauchen würde und es hatte mir schon etwas Spaß gemacht, die komischen Zweibeiner zu piesacken mit spukigen Erscheinungen, Gekreische und Gerassel....aber ich hatte schon in DIngelidings ein schlechter Gewissen gehabt. Ich war schon noch gut. Mein Miritrost kehrte in mich zurück. Schon fühlte ich mich besser. Und dann war es auch Intuition. Also als Miriseele war ich schon nicht so schlecht. Früher war ich eben nur lieb gewesen und hatte alles mit mir machen lassen, es geduldig ertragen, wenn nur irgendwie mit Papayawürfeln, lustiger Beschäftigung und viel Liebe ein Ausgleich da war. Das hatte mir manchmal nur Folter und immer größere Gemeinheiten eingebracht, wenn auch nicht von meiner Omi, die mich liebte und verteidigte, und ja auch immerhin mein Beinchen vor den Ärzten halbwegs retten konnte. Das ich jetzt ein bisschen was ändern wollte und nicht immer nur das Opfer sein, war wohl klar. Außerdem halfen die Spukbeams Omi über ihren Ärger hinweg. Und das Wildkaninchen und ich hatten ja niemanden umgebracht. Wie sich zeigte, ganz im Gegenteil. Natürlich hätte ihnen etwas passieren können, so lange eingemauert in der Krypta, aber der Rammler war ja da. Und da Helia sich gleich den nahbaren Dingelidoyner geschnappt hatte und die beiden ineinandergekuschelt eingeschlafen waren, beschloss ich, mich sofort zu dem Rammler zu begeben, um ihm zu dem ehrenvollen Gelingen seines Spuk-Rettungs-Mix zu gratulieren und vielleicht nochmal ein bisschen an der Schlossmauer herumzuliegen und zu kuscheln.....

Oh Omi, dieser Blog ist wieder sehr in Mirischeibe gebeamt, vielleicht, weil ich jetzt doch gerade etwas gestresst bin und deshalb die Tastatur durcheinanderbringe und der Mauspfeil immer irgendwo hinspringt, so lebendig wie eine Kaninchenseele.....aber du schaffst das schon, dich durch die Buchstabenmixturen zu wühlen und die Wörter aus der Suppe zu fischen. Ich flieg jetzt los....

MiraMiracula 12.12.2017 0 471
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