Klopfer Ansicht

Das Duell: Bubi im Intelligenz-Spiel-Kampf mit Flummel

Hi ihr Lieben ! 

Hier bin ich endlich wieder, eure Miri. Mira Puschelfuß hat euch ja schon erzählt, dass alle GT-Teams im irdischen und im Illysischen alle Pfoten voll zu tun haben, um die Welt der schönen Literatur mit den wunderbaren Abenteuern rund um uns, die weichfelligen Superflummis und immer hungrigen Langohrknutschis anzureichern. Deshalb kann ich, die Miri, euch erst heute erzählen,  wie das große DUELL im Intelligenzspiel zwischen unserem illysischen Neuzugang BUBI und dem FlumiLumi genannt Flummel bürgerlicher Turniername Flora Luminis verlief ...

Im Lichthoppser zum Blog könnt ihr schon sehen, dass sich die Kandidat*innen einen idyllischen Garten mit Platz und Schutzzonen aussuchten, der nach einem norddeutschen Modell von den Wildkaninchen aus öffentlichen Parklandschaften hier bei uns im Illysischen Wald nachgebaut wurde. Die Kontrahent*innen durften sich ihre Ruheplätze wählen, an denen auch die Spielinstrumente aufbewahrt und vorbereitet wurden. Ich, die Miri, war mal wieder für den GT-SportReport (Sonderthema Intelligenzsport) dabei, wurde allerdings durch Chrysanthemen-Sträuße abgelenkt. Da Dingelidoyn und Helia, meine liebsten Freund*innen, auch neben mir im Gebüsch saßen und nicht ganz so verfressen sind wie ich, kann ich euch trotzdem alles, das gesamte Duell, in jedem Detail wiedergeben. 

Als wir, die drei im Gebüsch, den "Los geht's" Klopfer gaben, krabbelten Bubi und Flummel langsam, sehr langsam, also schleichend, geduckt wie Wildkatzen und alle vier Beine hintereinander aufsetzend, aufeinander zu. Dann senkten sie höflich die Nasen voreinander. Bubi schnüffelte an Flummel, die vertrauensvoll die Augen schloss. Da sie so schön wildbraun ist wie Bubis irdische Freundin Susi, gab Bubi ihr einen Augenschleck. Dabei entdeckte er die Cashewkernrolle, die Flummel vorbereitet hatte. Er hob den Kopf, Flummel hob ihren Kopf, und  für einen kurzen Moment schauten sie sich tief in ihre tiefschwarzen Kaninchenaugen. Uns drei im gebüsch wurde ganz gruselig, so erhaben war der Moment. Hier sahen sich zwei Kaninchen, die gegenseitig ihre besonderen Fähigkeiten erkannten. Ich, die Miri, musste plötzlich kräftig seufzen, neutraler Sportreport hin oder her. Hätte Flummel nicht mich so anschauen können, als Heldinnen-Schwesterchen an ihrer Seite, zu Lebzeiten? Naja, also ich beschloss, sie nach dem Duell zur Rede zu stellen....allerdings bin ich bis jetzt noch nciht dazu gekommen, weil wir als alles vorbei war, den nachgebauten Garten komplett aufgegessen haben....und dann ...oups...wo war ich stehengeblieben...

Also - die Begrüßung verlief mit emotionaler Tiefe und sehr erhaben. Wir drei im Gebüsch fürchteten schon, Bubi und Flummel würden das Duell ganz vergessen und einfach gemeinsam mit den Inhalten der Spielinstrumente ins Gebüsch abhauen. Aber es kam dann doch anders.....

Bubi entdeckte die Rolle und nahm sie beherzt in die Pfote. Als Schiedsrichterin musste ich nun klopfen und einen Gebüschzweig schwenken, weil die Rolle nur mit dem eingebauten Hebel gerollt werden durfte. Die Regeln waren nicht ausdrücklich besprochen worden, aber ich fand es am besten so und war ja nunmal  in das Amt eingesetzt worden. Flummel nickte mir auch bestätigend zu. Bubi staunte allerdings ziemlich entsetzt und erschrak sich sogar etwas. Aber Flummel war fair genug, hüpfte zu ihrer Rolle und drückte mit ihrer zarten Flummelnase den Hebel nach unten. Die Rolle rollte, die Cashews bewegten sich auf die Öffnung zu, kamen aber wegen ihrer wunderbaren Größe noch nicht ganz heraus. Daraufhin nahm Flummel den Hebel in ihr zartes Mäulchen und schüttelte die Rolle ordentlich durch. Sie hat ja schon früher viel mit Futterschüsseln, Salattrocknern, Kohlrabiblattsieben und anderen geeigneten Instrumenten musiziert, vor allem als Schlagzeugerin. Natürlich gab es ordentlichen Lärm und die Cashews purzelten aus der Rolle, insgesamt vier Stück, die Bubi auch sofort bemerkte. Er hoppelte zum Flummel und nahm sich auch gleich zwei Stück. 

Während die beiden mampften, schauten sie sich mit großen Augen freundlich an. Bubi muss in dem Moment überlegt haben, wie er Flummel jetzt noch beeindrucken sollte, wenn sie so komplizierte Techniken beherrscht. Und wie viele Cashews aus der Rolle purzeln würden, war ja fast Glückssache. Auf jeden Fall hatte er dann eine genialische Idee. Er schnappte sich den kleinen Hebel, der aus der Rolle schaute, spießte die Rolle daran auf und schleuderte sie mit einem kraftvollen Ruck ins Gebüsch. Dann hechtete er hinterher, ebenso Flummel, die mir einen verzweifelten Blick zuwarf. Ich hatte gerade eine Chrysantheme im Mund, konnte also nichts dazu sagen, aber Dingelidoyn, der gemeine Chauvi, applaudierte, deshalb ließ ich es durchgehen. Es wusste ja auch noch niemand, welchen Gewinn Bubis Gebüschaktion haben sollte. 

Als Flummel im Gebüsch ankam, sah sie Bubi, der vergnügt an dem Hebel drehte, immer rundherum, sodass alle - ja genau ALLE - Cashews, die noch in der Rolle waren, heruaspurzelten. Flummel seufzte kurz und futterte dann los. Natürlich wusste unsere Genialitätsmaus sofort, wie sie diesen Supercoup bei Bubis Erbsenflocken-Spielinstrument auch anwenden könnte.

Als also alle Cashewkerne gegessen waren, hoppelten sie weiter zum Erbsenflocken-Tellerspiel. Es galt vorsichtig zu erschnüffeln,  unter welchen Hütchen Erbsenflocken versteckt waren. Das Spiel wurde in zwei Runden gespielt, beim zweiten Mal musste man noch wissen, unter welchen Hütchen Erbsenflocken gewesen waren, beim vorherigen Durchgang. Durch einen Grashalm unter jedem Hütchen konnte man nichts mehr erschnüffeln, es kam zu wenig Erbsenflockenduft aus den mit Hütchen verschlossenen Einbuchtungen..

In der ersten Runde fanden beide natürlich alle Erbsenflocken sehr schnell. In der zweiten Runde startete Bubi und zog alle richtigen Hütchen in zwei Sekunden, kein falsches. Flummel schluckte, aber ihr wisst ja, dass sie unglaublich cool und gelassen ist in Stresssituationen. genau das ließ sie sich aber nicht anmerken sondern spielte die Aufgeregte, und bevor ihre Hütchenheben-Zeit zählte, klopfte sie dreimal kräftig auf die Erde. Die Hütchen hüpften kurz hoch und gaben Erbsenflockenduft frei, sodass Flummel dann tatsächlich mit der unglaublichen Geschwindigkeit von einer Sekunde alle richtigen Hütchen sofort zog und Bubi sie aufforderte, endlich anzufangen, als sie schon längst fertig war !    Staunend und großäugig überzeugte er sich dann, dass Flummel alle Erbsenflocken gefunden hatte. Ich bestätigte als absolut neutrale Schiedsrichterin, dass Flummel kein falsches Hütchen angehoben hatte. Sie lagen ja schließlich alle wieder ordentlich in ihren Vertiefungen, als FLummel startete.

Bubi brauchte etwas, um den Schock zu verkraften,   Flummel klopfte nochmal, diesmal sehr kräftig, sodass die Hütchen sich deutlich anhoben und teilweise schräg zurückfielen. Bubi verstand natürlich sofort, was Flummel ihm demonstrieren wollte. Er hob seine Nase und machte einen zweifelndes Gesicht. Flummel schaute zu mir hinüber und ich bestätigte die Korrektheit von Flummels Vorgehensweise. Geschickt ja, aber innerhalb der Regeln. ohnehin war der Erbsenflockengeruch, der bei Flummels leichtem Geklopfe entstanden war, ja minimal, die Sekundenschnelle also auch unter den Sonderbedingungen eine Meisterleistung. Bubi akzeptierte souverän und hielt Flummel zur Anerkennung seine Nase zum Abschlecken hin. Flummel schleckte und schleckte, leidenschaftlich wie immer, Nase, Gesicht und Augen. Bubi hielt alles maßlos tapfer durch, bis Flummel anfing, an seiner Stirn herumzuknabbern und immer leidenschaftlicher wurde, wie bei ihrer Mami. 

Wir konnten dann beobachten, wie er erst kicherte und mit dem Kopf wackelte, um Flummel zu bremsen, und sie dann wie die Cashewrolle ein bisschen in die Luft hupfte, woraufhin Flummel die natürlich überglücklich war über den Gleichstand und den tollen Bubi als Spielpartner, ausgelassen über die Vorgartenwiese hüpfte und wir drei auch aus dem Gebüsch sprangen um mit der Zernagung des illysischen Gartens zu beginnen. Dingelidoyn trommelte Bubi ordentlich auf die Schulter um ihn für seine tollen Leistungen zu loben, insbesondere für die superschlaue Verlagerung der Rolle auf einen Gebüschzweig. Das hätte er selbst nicht besser machen können, versicherte er Bubi, der ihn daraufhin freundschaftlich anboxte. Helia warf Bubi bei der Gelegenheit  dann auch noch ein paar verliebte Blicke zu, meine beste Freundin ist ja bekanntlich flirtsüchtig. 

Nachdem ich noch schnell die übriggebliebenen Chrysanthemen in mich hineingestopft hatte, bin ich zu den schönen gelben Astern auf der anderen Wiesenseite geflitzt, wo auch schon mein liebster Dingelidoyn saß und Astern abknipste, um sie mir in meine süßen Hasenöhrchen zu stecken...Durch die grünen Blumenstängel konnten wir dann Heli und Flummi auf Bubi herumturnen und mit ihm kichern und herumschäkern sehen. Naja seitdem gehört Bubi in unser Team. Er ist richtig süß, im Gegensatz zu Dingel gibt er überhaupt nicht damit an, wie schlau er ist sondern sitzt einfach nur da oder hoppelt sanft rum, löst dabei irgendwelche Probleme oder macht einfach alles richtig. Abends liegt er dann hier im Illysischen Wald in unserer großen Baue in den Erdspaltenzimmern, wo sich die Kaninchen Geschichten aus allen Zeiten und Ländern erzählen, und knabbert liebevoll an unserem Flummel oder FLummel an ihm....

Soviel für heute - bald wird es wieder besonders spannend, denn dann kommen uns Hupps Buh und ihr Freund Pummel besuchen, für einen gigantischen Gespensterabend und einen gemeinsamen Ausflug zu Pummels Satelliten-Station im Regenbogenland, wo alle ihre verlassenen Familien anschauen und ihnen zuwinken können.... Bubi ist besonders gespannt darauf, weil seine Susi und seine Mami einen neuen Partner gefunden haben, der ihm glücklicherweise ähnlich sein soll....

Dann irgendwann wird er auch anfangen, eigenständige Blogs zu schreiben, aber im Moment ist er noch zu beschäftigt, die neuen EIndrücke zu verarbeiten....

Oups, also, das war's für heute ....nein...stopp! Die Omi hat noch Lichthoppser gemacht von einer Blumenlichtung bei den irdischen Wildkaninchen. . und dabei eine lustige Spinne beobachten können, während sie eine tote  Wespe futterte.... davon poste ich gleich ein Foto, damit ihr wisst, wie es in den Vorgärten von Wildkaninchen aussehen kann Und dann noch ein paar aktuelle Fotobeams von meinen Irdischen. 

Also bis bald

LOVE

Eure Miri

 

Miri 04.07.2019 0 161
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