Klopfer Ansicht

Eiliges in eigener Sache: Wölfe in Sachsen. Wir sind gegen den Wolf !

Gerade lesen wir entsetzt von einem Wolfsrudel, das in Sachsen eine Schafsherde gerissen hat:

Wölfe töten rund 40 Schafe und Ziegen

Wir sind klar gegen den Wolf! Menschen verschütten unsere wenigen verbliebenen Bauen, stellen Rehen und uns als "Schadnagern" Drahtzäune und Fallen auf, obwohl es ohnehin kaum noch Exemplare von uns in den winzigen natürlichen Waldstücken gibt, die auch noch von Äckern und ihren tödlichen Landmaschinen umgeben sind. Aus Parks und Friedhöfen, wo wir noch ab und an ein erträgliches Leben führen können, werden wir von Gärtnern, Spaziergängern und Hunden verjagt. Auf ortsnahen Wiesen gefährden uns die Straßennähe und unzählige, verwilderte Katzen. Es ist völlig absurd, dass man sich durch, aus unserer Sicht sehr chauvinistische Begeisterung für vom Menschen nicht so beherrschbar erscheinende Natur wie wir freundlichen Kaninchen es sind, wieder Wölfe in eine Umgebung setzt, die diesen Raubtieren nichts mehr bietet, das sie in der "natürlichen Umgebung" hielte. Die Rekonstruktion natürlicher Tierwelten muss bei harmlosen Tieren beginnen, die sich maßlos ungleich verteilt umbringen, mit dem Erhalt alter Holzbestände und dem Verzicht auf Jagd,

-  DAZU HIER MEHR: 

Mehrheit gegen wildfeindliche Jagdpolitik Bayerns - 

mit der Eindämmung von *selbsternährender* Katzenhaltung  und Verkehrsregeln für Landwirte, deren falsche Feldbearbeitung (seitlich-eckig statt rund von innen nach außen) immer wieder erwachsene und tragende Tiere das Leben kostet. Auf Landstraßen und in Ortschaften müssen nachts besondere Regeln für Geschwindigkeit und Abstand verschärft werden, damit eine Vollbremsung für Hasen, Kaninchen oder Katzen niemanden mehr das Leben kosten kann. In Deutschland reichen immer noch die minus 20 Grad Wintertemperaturen und die Nässe in Herbst und Frühjahr, um eine Überpopulation von harmlosen Tieren wie Kaninchen und Rehen auszuschließen. Es ist ein völlig falscher Weg, mit einem der aggressivsten Tiere an dem vermeindlichen Wiederaufbau natürlicher Verhältnisse herumzubasteln, weil es Menschen angeblich nicht angreift. Schon das Kriterium zeigt, dass ein völlig falsches 'Ideal' dahinter steckt. Wir sind in diesem Fall auch für den systematischen Abschuss, aber auch für ein Jagdverbot von Hasen, Kaninchen und Rotwild und strenge Strafen bei Verstößen gegen den Naturschutz wie dem Zuschütten, Offenlegen oder Frettieren von Kaninchenbauen. Wissenschaftliche Studien in universitätseigenen, quasi-natürlichen Wildkaninchen-Anlagen in Bayreuth haben gezeigt, dass Kaninchen auch bei einer sehr reduzierten Anzahl natürlicher Feinde  (ein Raubvogel) und der Abhängigkeit von der Baue aufgrund ihrer eigenen sozialen Dynamik relativ konstant eine der Größe des nutzbaren Areals entsprechende Bevölkerungsdichte zeigen, die der natürlichen Umgebung nicht schadet.  

In den Punkten "Wolf wieder weg" und "Wild vor Wald statt Wald vor Wild" sind wir auch hellgrüner als die Grünen.

 

RattilinaJolie 09.10.2018 0 113
Hakenschlage
Ordnen nach: 
Pro Tunnel:
 
  • _There are no comments yet
Postinfo
09.10.2018 (65 Nächte vorher)
Klopfzahl
1 Geschnüffel
Aktionen
Empfehlen
Sorten
Entertainment Blogs (8 klopfer)