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Flummel und Miri : Rückreise mit Weitsprung, Marengo und Maremanno

Hi Leute, hier bin ich mal wieder, eure Miri, mit einem klassischen Newsflash - also ganz viele neue Nachrichten und Ankündigungen von Sonderberichten, Neuigkeiten etc. 

Vorab: Wir strecken, wie erzählt, schon mitten in den Abschlussarbeiten unseres neuen Mira-Puschelfuß-Buches *Weitsprung ins Glück* Stolz können wir euch bereits einen Schriftzug präsentieren, an dem wieder ein ganzes Team aus Illysischen Wald Kaninchen und irdischen Zwei- bis Vierbeinern gearbeitet hat. dazu mehr in kürzester Kürze bei Mira Puschelfuß auf unserer Seite. 

Flummel und ich befinden uns nun auf dem Rückweg vom Korsika-Hasen in den Illysischen Wald nördlich der Alpen. Wir haben noch ein paar römische Kaninchen getroffen und mit ihnen lateinische Sentenzen geklopft, davon berichtet euch demnächst Flummel . 

Unsere Rückreise war verbunden mit einem Weitsprung auf die Insel Elba. Dort graste über den Wolken ein schöner Hengst namens Marengo, ein richtiger Methusalix, auch als irdischer Hengst wurde er 38 Jahre alt, als überirdischer ist er 212 Jahre alt. Wie ich, eure Miri, ist er ein echter Kämpfer und Haudegen, wenn auch zierlich, also gemessen an anderen Pferden fast noch kleiner und zierlicher als unser Flummelchen ! Stockmaß 1,45 m Er hat uns stolz, fast angeberisch vorgewiehert, dass er das Vorbild für das Hollywood'sche Warhorse wäre, kein englisches Bauernpferd, sondern er, das zierliche Araberpony. Und dass er 129 Kilometer in fünf Stunden galoppierte - damit beweist er eine von Omas Theorien, dass nämlich die Markgrafen-Szene im Nibelungenlied sich auf das Mering bei Augsburg bezieht,, nicht auf ein vermeindliches Mering direkt an der Donau. Der Markgraf braucht nämlich ca sieben Stunden, um zur Donau zu kommen ! Das entspricht ungefähr der Entfernung von Mering und der entsprechenden Stelle am Donauufer. Die mittelalterlichen Pferde des Adels waren zwar keine Araber, aber wahrscheinlich - gerade in Mering bei Augsburg zu der entsprechenden Zeit - Abkömmlinge der mongolischen Ponies, die mit den Reitervölkern nach Westeuropa gekommen waren, u.a. auch mit den Ungarnfeldzügen, die ja eben dort beim Augsburger Mering ausgetragen wurden. Was Marengo konnte, dürften die tapferen Kleinen auch gekonnt haben !

Er wollte mich, die Miri, einstmals Rennhäsin Mira Solis acris, die ebenfalls durch Unmenschlichkeit schwer verwundert wurde, wie ihr ja wisst, dann zum Wettrennen herausfordern, was ich auch annahm. Es herrschte aber Uneinigkeit über das Ziel, und während Marengo jetzt wahrscheinlich England erreicht hat oder auf dem Weg dorthin ist, habe ich das Rennen geschickt beendet, als er drohte, an mir vorbei zu galoppieren ! Davor zeigte ich die berüchtigte Anfangsbeschleunigung die ihr sonst nur von Rennwagen kennt, 80 km/h in 0,01 Sekunden oder ähnlich. Als es mir zu anstrengend wurde, habe ich kurz abgeduckt und schwupps - sprang ich mit einem riesigen Mirihoppser über Marengo hinweg aus der Bahn. Er war so verblüfft, dass er kurz stehen blieb. "Ziel erreicht", triumphierte ich, das hochspringende Mirchen. Der Kleine grinste nur frech, stieg und zappelte lustig mit den Vorderpfoten, dann galoppierte er wiehernd weiter. Flummel, unsere Schieri, war ganz zufrieden mit mir laughing Mit dem Flummel hätte er ja ein Wettcavaletti-Springen machen können, aber sie wollte nicht, wegen ihrer schicken VanHoph Klamotten, und weil sie sich noch schlapp fühlt.... Außerdem bin ich ja eine Puschelfüßin, und der arme Marengo auch, ich, weil mir wie dem Flummel die Erinnerung an mein Hinterbeinchaos noch im Nacken sitzt, und Marengo, weil irgendein idiotischer Engländer seinen Huf aus den irdischen Gebeinen entfernt hat, sodass Marengo unvollständig in seiiner Nachlebenswelt ankam. Natürlich hat man ihm einen Ersatzhuf gebastelt, aber er fühlt sich etwas unwohl dadurch. Er hätte immer das Gefühl, beim Galoppieren auf einen Holztisch zu schlagen, und Angst, dass es diesen in Stücke zerlegen könnte, hat er uns erzählt.  

Ein paar Standardinfos zu Marengo findet ihr wie so häufig auf wikipedia: LINK

Nicht zu verwechseln mit Marengo, aber auch sehr hübsch und zudem noch der Star des lustigen Jugendbuchs "Ein Pferd im Gepäck" von Kathrin Schrocke ist das toskanische Maremanno, ein sehr schöner Pferdetyp, der aktuell zum Reitpferd umgezüchtet wird. Natürlich waren Flummel und ich auch mit den Maremannos unterwegs - aber erst, als wir uns versichert hatten, dass es sich nicht um die Hunde der gleichnamigen Rasse handelt. Die sind allerdings teilweise auch freundlich, aber ihr wisst ja - denkt euch Zahnreihen vor eurer Nase, die ungefähr so groß sind wie ihr - also bei 15 cm Körperhöhe und 5 cm Zahnlänge wären die Zähne, denen sich Zweibeins gegenüber sähen, ja zwischen fünfzig und siebzig Zentimeter lang ! Diese rechnerische Überlegung sollte bei unseren Zweibein-Leser*innen hier doch etwas Verständnis wecken für die Angst vor Hunden... selbst wenn sie sehr lieb sind und uns nur beschnüffeln wollen - es bedeutet auch, direkt neben einem emotional gesteuerten Tötungsmechanismus zu sitzen. 

 So - also nach diesen vielen Informationen zu Tieren, die sich vergleichbar schnell und geschickt bewegen wie wir, die kleinen Sportkaninchen-Legenden Flummel Flora Luminis und Miri Mira Solis acris, - jetzt noch zu einem wichtigen Grund für unsere Rückkehr in den Illysischen Wald: Wir berichteten schon von Neuzugängen. Einer dieser Neuzugänge ist sowohl dem Zerbereus als auch den Weisen Häsinnen bereits aufgefallen. Er hat Schlappohren und heißt Bubi. Zerberus, der ebenfalls schlappohrige Hase an der Regenbogenbrücke, der wie ein Hund aussieht, fand ihn gleich sympathisch und hat ein Schwätzchen mit ihm angefangen. Dabei stellte sich heraus, dass Bubi Spezialist ist für schwierige Denk- und Rechenspiele des kaninischen Alltagslebens und für Intelligenzspiele! Er hat Zerberus so schwierige Fragen gestellt, wie, welche Anzahl von Erbsenflocken auf dem Feld F3 eines Schachspiels liegt, wenn man mit einer Erbsenflocke bei A1 beginnt und die Anzahl der Erbsenflocken dann von Feld zu Feld verdoppelt - also immer doppelt soviele wie auf dem Feld davor. Zerberus wurde ganz schwindelig beim Nachrechnen, und Bubi hat die Gelegenheit geschickt genutzt, um im Wärterhäuschen nach Erbsenflocken auf die Suche zu gehen ! Er hat sich dann auch gleich selber einen Passierschein ausgestellt, weil ihm wohl irgendjemand gebeamt bzw. gedankenübertragen hat, wie es geht, Aber er will nicht unbedingt herumgespenstern wie Hupps Buh (wenn auch natürlich mal bei seinen Lieben vorbeischauen), sondern lieber erstmal zu uns in den Illysischen Wald. Entsprechend hat er sich dann gleich eine Wolke herangepfiffen, Zerberus die Lösungsformel *2 hoch(x-1)* unter die Nase gehalten und ist jetzt auf dem Weg zu unserem Illysischen Wald. Dort will er sich Artemis vorstellen, als Kandidat für das erste Böckchen unter den Weisen Häsinnen ! Und alle schlauen Kaninchen-Mädels im Intelligenzspiel herausfordern. Bei Artemis liegt bereits ein entsprechend informationell benagtes Kohlrabiblatt, auf der er sein Vorhaben ankündigt. Natürlich will Flummel die erste sein, die sich der Herausforderung stellt ! Deshalb und zur besseren Zusammenarbeit in den MiraPuschelfuß-Zeichensäalen sind wir jetzt auf dem Rückweg.

Hier das Foto auf der Rückseite der Kohlrabiblatt-Karte, die Artemis vor wenigen Stunden erreichte, aufgenommen zu irdischen Zeiten von Bubis Zweibein Sarah Katharina: 

Bubi, Intelligenzspieler 

Miri 16.06.2019 0 181
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