Klopfer Ansicht

Illysischer Wald * Beam von Miri und Helia * Äsen bei Gams und Adlerin

smile Hallo ihr Lieben ! 

HuppsBuMonAhOh usw. sind jetzt mal ganz ruhig. Omi ist nämlich ohnehin schon ganz krank vor Aufregung wegen des HuppsBuhBuchs, wann es endlich bei uns ist und wie es geraten ist...Allerdings haben wir ja zum Glück eine Druckerei, die Hupps & Hop in ihr Herz geschlossen hat und deshalb auch Geduld mit unserer Omi hat....es kann also eigentlich nichts schiefgehen. Naja zwei Trennstriche insgesamt haben wir auf den 256 Seiten entdeckt, die eigentlich nicht ins Buch gehören, aber das ist schon alles. Deshalb geht es heute auch nicht um Hupps Buh, juchu. Sondern um mich, das Mirchen, im Illysischen Wald. Da ich hier ja nur noch durch Zeichensäale und Redaktionsstuben gehüpft bin in letzter Zeit, und, wie ihr ja wisst, noch im Studio war mit Hupps Buh, auf den Wolken zwischen dem Illysischen Wald und dem Regenbogenland, hatte ich ja auch überhaupt keine Minute mehr frei, um mich mit typischeren Illysischer Wald Angelegenheiten zu beschäftigten, also z.B. mit meinen Freunden und meiner besten Freundin Helia. Helia ging es allerdings kaum anders, weil sie nämlich am Weitsprung ins Glück arbeitet....aber heute war dann einfach mal Schluss mit der ganzen Literatur und Reportiererei. Nachdem auch noch unsere Großberichterstattung über die Zirndorfer Superhasen flach gefallen ist, haben wir dann auch Omi erst im Tiefschlag gehalten und dann soviel Einstreu auf dem Wohnungsboden verteilt, dass sie den ganzen Nachmittag mit Hausputz beschäftigt war ! Derweil Heli und ich mal wieder eine Adler&Feuerball-Tour gemacht haben, in die bayerischen Alpen zur Gams. Artemis meinte nämlich, es gäb kaum noch welche, weil man sie ständig erschießt. Jagdsüchtige Jäger eben. Omi hat das dann noch bestätigt, sie hat da wohl einen Bericht erwischt auf dem Zulassungsamt für unseren röhrenden Opel (der hat tatsächlich ein Flexrohr, das quasi aus zwei Flexrohren besteht, die abgeschnitten und ineinander verkeilt sind wie zwei Hirschgeweihe ! Kein Wunder also, dass er genauso klingt wie ein röhrender Hirsch !). In dem Bericht stand noch irgendetwas Formalistisches, warum Jäger tatenlos zusehen müssten, wenn Wölfe andere Tiere ermorden. Aber arme Wildsauen, wenn sie endlich mal Spaß haben und sich in einem der zigtausend Quadratmeter großen Rapsfeld ein bisschen vollfressen, sofort niederknallen - weil sie sonst vielleicht für einen Kilo Raps haften müssten. Na und, können wir da nur sagen, sicher noch billiger als die Cashewkerne, die glückliche Kaninchen zum Leben brauchen, und wenn man eben ein Jagdrevier besitzen will mit lauter lustigen, hoppelnden und schmatzenden Vierbeinern und ihren süßen Frischlingen und quietschvergnügten Rehkitzen und Kaninchen, muss man schon auch ein bisschen bezahlen für ihr natürliches Futter und das tierische Vergnügen, das sie eben auch haben wollen in ihrem kurzen Leben. Wenn jetzt auch noch Wölfe frei herumwildern und im Gegensatz zu allen anderen unter Schutz stehen, weil die Jäger oder Jagdbesitzer keine Lust haben, für die Wolfsschäden zu haften.....Also wir haben dann auch erstmal keine Gams entdeckt, als wir so über den Rändern der Begrünungszone herumwirbelten, seelengewandert...Nachdem wir uns halbtot geguckt hatten und ganz viele Steinböcke erschreckt, wollten wir dann auch wieder Kaninchen sein, weil, naja, wir hatten halt Hunger ! Und unter uns warteten noch wunderbar grüne Wiesen, wenn auch schon etwas steinig, aber Löwenzahn und anderes, blumiges Alpengrünzeug. Wir also zurück in unsere Kaninchengestalt, und zwar in der Nähe der Höhle, in der wir vor ziemlich vielen Monaten, wie ihr euch vielleicht erinnert, schon mal eine Adlerin getroffen hatten, die uns diese tolle Geschichte von ihren Vor- Vor- Vorfahren erzählt hatte, die jetzt in unserer lateinischen Lernhilfe steckt. Die Fabel von der Adlerin, die die armen Babies von der Kaninchenhäsin ermordert und deren Adlerküken dann auch ein grausames Ende nehmen, weil die Kaninchen-Häsin durch Buddeln den Baums ins Wanken bringt, der das Nest der Adlerin trägt.....Die war damals ja auch zu uns gekommen, mit einer Art Friedensfahne im Schnabel, weil sie sich so schämte für die Untat ihrer Vorfahrin.  Und uns den Text gab, damit Kaninchen mehr Selbstbewusstsein bekommen und im wilden Existenzkampf in der freien Natur nicht schlappmachen. Also die Adlerin war auch noch in der Nähe der Felsenhöhle und kam zu uns für ein Plauderstündchen. Wobei dann deutlich wurde, dass öhm, naja, also dass wir, die Heli und ich, also dass wir gar nicht wissen bzw. wussten, wie eine Gams aussieht ! Die Adlerin hat uns dann eine Wiese gezeigt, wo wir Gämsen begegnen konnten. Die natürlich sehr erstaunt waren, uns so hoch oben in den Bergen zu treffen, weil wir ja aussahen wie als lebendige Kaninchen, also eben wie Hauskaninchen - besonders Helia mit ihrem Löwenkopf, aber ich ja auch nicht so wildkaninisch wie meine Mami sondern mit dem grauen Samtfell vom Papa und so weiter. Die Adlerin hat dann sehr diplomatisch erklärt, dass wir etwas ganz Seltenes wären, weder Haus- noch Wildkaninchen, sondern Kaninchen, die es nur in Himmelsnähe gäbe, im wörtlichen und im übertragenen Sinne, und deshalb eben auch hoch in den Bergen bei der Gams. Die Gämse fanden es ganz ok als Erklärung, obwohl sie es natürlich nicht so richtig verstanden haben, aber weil wir unsere herzallerliebsten, pausbäckigen Klopfermienen aufgesetzt haben und dann noch mit den Augen geklimpert wie Bambi, fanden sie uns so süß, dass sie weiter gegrast haben und wir zwischen ihnen herumhoppeln und auch frische Bergwiese futtern durften. Die Adlerin hat freundlicherweise in der Luft über uns Wache gehalten, damit keine Kollegen von ihr uns für saftige Realitätskaninchen hielten....wir konnten uns erkenntlich zeigen, indem wir eine schwerkranke Maus ausfindig machten, die erlöst werden wollte. Wir konnten sie schmerzlos in eine Ohnmacht klopfen und haben sie dann der Adlerin geschenkt mit entsprechenden Hinweisen, damit die Maus nicht aufwacht und damit die Adlerin als unsere Freundin während unserer Anwesenheit keine Kaninchenbabies....ihr wisst schon...von ihrem Vegetarismus, den sie ja versucht hatte aus schlechtem Gewissen, war sie nämlich ganz fluglahm geworden....

Alea, so wie die Adlerin heißt, hat uns dann sogar eingeladen, in der Höhle zu übernachten, was wir auch getan haben, da es doch arg lustig war und wir ganz viele Blumen gegessen hatten, teilweise wohl mit komischen Stoffen in den Blüten, auf jeden Fall hatten wir so eine Art Schwipps und wollten deshalb nicht als Adlerin und Feuerball zurückfliegen - wahrscheinlich wären wir gegen die  nächste Felswand geflogen, in einer Baumkrone hängengeblieben oder bei der Landung in einen Sumpf geplumpst... Für euch haben wir eine kleine Skizze von uns in der Höhle gezeichnet, als Bild zu diesem Bocksgesang. Wir haben auf tollen Kissen gelegen, die die Adlerin für ihre Nester dort gestapelt hatte und die wir verwenden durften als kuscheliges Lager für uns. So war es dann superromantisch, wie ihr sehen könnt. Und heute sind wir dann wieder in den Illysischen Wald zurück, mit einem Link zu Bildern von den Gämsen, die nämlich supersüß sind und nicht so abgeschossen werden sollen, finden wir. Und die Jäger tun mit den Fotos noch so, als gäbe es ganz viele von ihnen....also macht euch klar, dass die quietschvergnügte Gams, die ihr auf dem verlinkten Foto hier seht, vielleicht schon kurz nach der Aufnahme tot dalag, abgeschossen, weil sie angeblich auf ihrem angestammten Bergboden nichts zu suchen hatte bzw. zuviel Gras knabberte.....

...nach dem Urteil von Menschen, die ständig viel zu viele Exemplare von sich produzieren, soviele, dass sie sogar versuchen, sich auf anderen Planeten unterzubringen und maßlos umweltzerstörerische Treibstoffmengen verpulvern, um mit Raketen mit elektronischen Stellvertretern oder sogar selbst dorthin zu kommen... 

also wenn ihr Heli und mich fragt, die auch menschenverschuldet nur ein kurzes Leben hatten, total bescheuert. In einer wissenschaftlichen Studie in einem - von der Universität Bayreuth künstlich angelegten - Naturreservat für WIldkaninchen wurde eine Forschungsarbeit erstellt, die bewies, dass die Anzahl der Kaninchen durch natürliche Prozesse (wie z.B. ein Uhu oder ausgleichend, eine klimatisch freundliche Phase) die Anzahl einer Kaninchenpopulation in einem bestimmten Gebiet auf Dauer immer ungefähr gleich bleibt. Wenn man abschießt und reduziert, heißt das also nicht, dass man einer Eskalation vorbeugt, sondern dass man aus egoistischer Sicht eine Bestandszahl als zu hoch empfindet.... so wie jede fröhliche Wildsau, die sich im Rapsfeld tummelt, schon als Sau zuviel betrachtet wird. Wie gut würde es aber unserem Planeten gehen, wenn nicht die Menschen schießen könnten, sondern z.B. wir, die Kaninchen ! 

So, und mit dieser Vorstellung von mir, der Miri, mit einem Jagdgewehr in den Pfoten, zielend auf Menschen, die zuviele Nachfolger erzeugten, schicken die Heli und ich euch jetzt in den Fernsehabend (Heli hat sich einen kleinen Revolver geschnappt und schießt wild um sich..... hier im Illysischen Wald passiert ja nichts dabei  cool  Nur für die Imaginatio ! ) 

LOVE

eure Miri

Miri 13.04.2019 0 96
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