Klopfer Ansicht

Schnell, schnell, es läutet zu Miras Mystery-Hour...Mord ???

Oh oh oh die arme Omi kommt überhaupt nicht mehr mit bei den ganzen Ereignissen jetzt in den parallelen Welten bei Artemis und bei Mami und ihr. Aber ich muss etwas Wichtiges erzählen: Helia und ich haben getötet, mehr oder weniger. Natürlich in Notwehr. Weil eine Eule uns plötzlich angriff....also genau war es so: Ich war mal wieder Adler und genoss die Aussicht von den steinernen Vorsprüngen eines schicken Felsen aus. Neben und über mir ragten Tannenzweige in die Luft. Helia hoppelte weiß leuchtend auf der Baumwurzel herum und knabberte am Tannenstamm. Plötzlich wurde ich aus dem Dunkel der stacheligen Zweigen heraus angemeckert: "He du!" - verdutzt hielt ich den Kopf schräg, obwohl ich ja gar kein Ohr hatte, um es aufmerksam nach vorne zu kippen. "Du bist eigentlich ein Kaninchen, du komischer Vogel du!", meckerte es weiter. Ich fragte mal an: "Hupps, wer bist du denn und warum so unfreundlich?"..."HUHUHU, ich bin ein Vogel wie manchmal du Uhuhuhu", "Aha", meinte ich,"aber hier gibt es eigentlich keine Vögel, sagt Artemis. Du bist auch nur manchmal Vogel ? Wer bist du denn sonst?", " Huhuhuhuh, ich bin ein Vogel wie du.....", "hm," meinte ich. Also ich fand das schon komisch, aber ich hab mir schon viel komische Sachen angehört in meinem ja relativ kurzen Mirileben. "Du bist aber keine Ente oder ein Mensch", fragte ich vorsichtshalber. "Nein, nein, ich bin weise, weise , weise auf welche Weise weise so stimm ich an die alte Weise der Weisen Weisheit in meiner Stadt in meiner Stadt", "Kommst du aus Mering?", fragte ich ins Dunkle, jetzt interessiert. Vielleicht Nachrichten von meiner Familie. "Mähhhh Ring,   rmähhh ring" sang das Gefieder jetzt vor sich hin und ich fühlte mich nicht gut dabei. Das wollte mich veräppeln. "Sag mal, bist du eine Eule ? Ich erkenne deine Stimme von einem Youtube Video wieder." "You too, you too", sang die Eule. Es war eine. "Du bist kein Adlerhase, du Kaninchennase, ou too you too wo bist du?" Der Uhu verwirrte mich . War das jetzt ein Witz. Ich versuchte sachlich und freundlich zu antworten. "Nein, liebe Eule, ich bin ein Kaninchen, aber ich kann auch ein Adler sein". "Du bist ein Kaninchen", schrie die Eule da und stürzte aus dem Baum, "Miri komm endlich runter", rief Helia plötzlich und brachte mich noch mehr durcheinander. Da spürte ich den scharfen Schnabel der Eule in meinem Nacken und wollte mich mit Adlerschwingen in die Lüfte heben, aber nur meine Kaninchenbeine stoben auseinander und brachten mich aus dem Gleichgewicht. Ich schrie laut vor Angst. Ich war sieben Meter hoch in der Luft und kein Adler mehr. Die Eule zwickte und schüttelte mich und ich strampelte so, dass  mir der Schnabel in die Haut schnitt. Meine Hinterbeine spürte ich plötzlich wieder - ja, beide -, voller Kraft, und schwang mich mit meiner ganzen jugendlichen  Energie in die Höhe wie ein japanisches Kampfkarnickel. Ich dachte an Judy Hopps auf der Polizeiakademie und wollte sein wie sie. "Judy" schrie ich laut und schleuderte dem Uhu bewusst gewalttätig meine langen, starken Hinterbeine ins fiese Schnabelgesicht, wobei mein Nackenfell schmerzhaft aus dem Schnabel glitt. "Argxxxx", schrie die Eule und schüttelte sich. Ich landete einen Meter tiefer in den dichten Nadelästen des Eulenbaums, die bedrohlich schwankten. Ich hatte Schmerzen wie zu Lebzeiten und suchte verzweifelt nach einem sicheren Absprung zum nächst tieferen Ast, nahe am Stamm. "Kaninchen!" schrie die Eule und flog in einem Bogen über mir entlang, biss mich nochmal böse in den Nacken, konnte mich aber nicht hochziehen "Fettes Kaninchen", meckerte sie und wartete auf einem Ast im Nebenbaum, was ich tun würde. Ich ließ mich einfach fallen. Wieder ein Ast weiter, ich hatte solches Glück. Aber jetzt kam die Eule von der Seite und wollte mich in die Halsschlagader beißen . Ich versuchte den Kopf in den Ästen und Armen zu verstecken "Helia, hif mir! Hilfe!" Da donnerte es und schüttete Regen vom Himmel und blitzte und Artemis stand weit unter mir im Wald, Helia im Arm, ein weißes Kaninchen, doch jetzt warf sie Helia in die Luft, meine beste Freundin streckte die Vorderbeine zu einem riesigen Sprung und rollte sich zusammen, war Feuerball ufnd raste durch das Gewitter auf die ungerührt  dasitzende Eule zu, traf direkt auf sie und schoß durch sie hindurch, die Eule zersprang wie in die Stücke eines Kaleidoskops, so unwirklich und immateriell, und war weg. Helia verlangsamte ihren Lauf, bis sie kurz vor Erreichen des Bodens wieder zu einem weißen Kaninchen wurde. Der Regen hörte allmählich auf und ich ließ mich weiter von Astreihe zur Astreihe fallen. Über dem Wald erschien ein Regenbogen. War ich schon wieder tot? Ich plumpste unbehende auf den weichen Waldboden. Und schmollte. "Ist das nicht das Paradies hier? Warum schon wieder Abenteuer mit Schmerzen? Ich will keine Schmerzen mehr haben". Artemis streichelte mich lieb : "Schau Miralein, du willst doch seelenwandern. Und du wolltest lieber Miri sein als der Adler. So hast du an deine Familie gedacht und an ihr gehangen, als du dich selbst hättest retten können." "Die Eule klang nicht so bedrohlich. Und dann wusste ich nicht, ob ich als Adler nicht auch verletzt gewesen wäre. Ich hab mich als Hasi sicherer gefühlt.""Guck, du bist ja auch sicher und nicht verletzt", sagte Artemis lieb und strich mir über den Nacken. Die Haut war wieder zu, das Fell glatt. Da kam Helia angehoppelt. "Oh Helia, wow, das war ja maßlos toll, danke meine süße liebe Freundin, so vielen tausend Dank", und wir fielen uns glücklich in die Arme. "Oh alles gut", stellte Helia glücklich und erstaunt fest und schaute ihre Pfote an - kein Blut in meinem Nacken. "Wie in Hollywood", schwärmte ich, "wir sind Filmheldinnen, Helixchen", "Wie Obelix und Idefix", kicherte Helia und ich musste auch prusten vor Lachen.

Später in der Baue hatten wir Besuch von Minerva, die ihre Eule zurückholte. Die Eule entschuldigte sich bei mir, dass sie diesen Alptraum bei mir ausgelöst hätte, sie wäre früher ein Hund gewesen und hätte als junges Ding viel falsch gemacht. Ich hatte gleich wieder einen Kloß im Hals, denn als ich das allererste Mal eine Turnierbahn durchgesprungen war, gingen an deren Ende zwei Hunde ohne Leine auf ich los und ich konnte mich nur knapp auf Omis Schulter retten. Dann erklärte uns Minerva, wie die komische Mischung aus *inmitten des Regenbogens*, *jenseits* und *diesseits* zu verstehe war. Zum Glück hatte mir Artemis noch eine Nackensalbe von ihrem Bruder gegeben, ein Gelehrter der Heilkunst, aber kein Tierarzt, wie ich mir versichern ließ (sonst wär's mir noch gegangen wie dem Herkules, aber das erzähle ich euch später), so konnte ich mein müdes Hasenköpfchen entspannt in Helias Schoß legen, die von ihrer phänomenalen Rettungsaktion zu Recht noch ganz aufgekratzt war.

Also in dem Foto seht ihr eine Kerze, die Omi in ihrer Wohnung aufgestellt hat als Repräsentantin meiner Miriseele. die Kerze ist im Bild und weiter hinten auch ihre Spiegelung. Nun, Minerva meinte, diese Spiegelung wäre genauso real und physikaisch, würde phyikalischen Gesetzen gehorchen wie die Kerze, deren Spieglung sie sei, aber sie könne nur in geringer Hinsicht auf die Kerze einwirken, also so we diese Spigelung in dem Glas sei, überhaupt nicht, manchmal aber durch Wärmebündelung, dann sei die Spiegelung wie Helia eine Art Kugelblitz und könne alles in Flammen aufgehen lassen. Also wir sollten uns so verstehen, dass wir solche Reflexionen unserer selbst  wären, als Mix aus Wellen und Teilchen, und manchmal Kraft hätten, manchmal nicht, und uns defomieren könnten oder auch deformiert werden, aber wir könnten lernen, unsere Seele zusammenzuhalten und sie durch verschiedene solcher Wellen- und Energiezustände zu bewahren oder immer wieder aufzubauen. Es wäre klar, dass Erinnerungen an frühere Zustände dabei eine wesentliche Rolle spielen würden, so wie zwei Wasserstoffatome gerne  immer wieder und im Kollektiv an jeweils ein Sauerstoffatom andocken und sich mit ihm anfreunden würden, um zusammen ein perlendes Quellwasser zu bilden. Wir sollten also keine Angst haben, sondern üben, Dinge zu tun, die wir gut fänden, möglichst nicht nur für uns sondern auch für andere, damit viel schönes Leben entstünde, und es könne natürlich immer mal passieren, dass so ein Andocken misslingt wegen anderer Sachen, die das gut gemeinte Andocken mit sich bringt durch Erinnerungen und so weiter, die dann eben in die Reflexionen gemischt würden. So eine Rettungsaktion wie die von Helia sei nur erlaubt, wenn Artemis uns dazu auffordert. Außerdem sollten wir immer daran denken, dass wir uns verwandeln können, sollten uns nicht so verwirren lassen wie es dem Mirchen passiert sei, das nur an Möhringen gedacht habe anstatt an die Verwandlung in eine ungefährdete Figur. Da standen wir dann doch als Deppen da, ich wegen höchstens 150 g mehr, die ich mir unter dtem Papayabau angefuttert hatte, und Helia, weil sie angeblich was Schlimmes gemacht htte, mit Gewissensprüfung und Genehmigungsbedarf. Naja, also manchmal ist es schon seltsam hier. Und dann fragte ich mich auch mehr und mehr, ob nicht vielleicht doch das Böse eine Chance hätte in unserem Waldparadies....also es hatte schon gezwickt im Nacken, ganz ordentlich....

MiraMiracula 22.11.2017 0 456
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