Klopfer Ansicht

Trübsal mit Tendenz zu positiverem Denken...

frown Hi ihr Lieben,

leider herrscht noch immer ein mulmiges, unglückliches Gefühl bei den Hinterbliebenen Hoppels Das Schreckliche an schweren Krankheiten bei uns Häschen ist, dass wir noch so quietschvergnügt herumhopsen. bevor dann plötzlich nichts mehr geht, dass unsere Ohmis und Opis, Mamis und Papis nie glauben wollen, dass wir nicht mehr herumhoppsen können, nach ein bisschen Intensivmedizin. Deshalb ist die Ohmi jetzt noch immer so traurig und grämt sich...Dabei ist Mami hier glücklich und zufrieden, schließlich ist sie bei Flummel und Miri und ihren anderen Babys bzw. macht sich bald auf die Suche nach ihnen. Und hat der Ohmi heute durch den wunderbaren Wolkensatelliten im Regenbogenlandbezirk von Hupps Buh und deren Freund Pummel zugesehen, als die am Lech entlang hoppste bzw. joggte, über die Wiesen und schönen Gebüschecken, an denen sie mit meiner Mami Hoppilina war, manchmal sogar noch ganz spätabends, damit sie ins Gründe kommt und kaninchengerechte Natur um sich herum hat. Vor allem, als wir noch nicht da waren und die Mami mit dem Monsieur Dix zusammenlebte und mit der Ohmi. Als wir da waren, sind wir auch fast jede Woche auf der Wiese gewesen oder im Wald, am Lech oder natürlich auch in unserem nicht ganz so natürlichen Trainingsraum... naja und in unserer Wohnung war ja auch ordentlich Remmidemmi, wie man so sagt, überall auf der Terrasse. Und da wir auch spätabends und nachts draußen waren, war das irgendwie auch kaninisch. Bis dann meine Verletzung kam und der schlimme Hausbau gegenüber... Aber danach waren alle wieder fast jeden Abend auf der Wiese zum Herumhopsen und Spazierengehen.

Deshalb ist die Mami wahrscheinlich auch trotz der zeitweilig nicht so gesunden Lebensbedingungen fast sieben Jahre alt geworden, was schon etwas überdurchschnittlich ist für eine Wildkaninchenhäsin. Und aus diesem Grund haben die weisen Häsinnen hier bei uns im Illysischen Wald der Kaninchenengel (könnt ihr so ungefähr in dem Buch "Die gestohlene Sehne" nachlesen, was das ist und wie es hier zugeht) sie auch sofort als Göttin akzeptiert. Die Mami sitzt deshalb jetzt auch bei Artemis, unserer Waldgöttin, und lässt sich von ihr massieren, so wie es die Ohmi immer gemacht hat, und am Tag bevor meine Mami dann zu krank dafür wurde, obwohl es ja leider unter den gegebenen Bedingungen nicht so gut ging, weil die ganze Familie ja quasi campierte in diesem Keller, also nicht so die richtige Schmuseidylle herrschte. Es war eben nicht ideal, dass die ganze zwei- bis vierbeinige Familie dorthin fahren musste, zumal die Ohmi dann auch schrecklich eingespannt war und nicht richtig für Mami sorgen konnte, immer sofort Lefax geben bei Bedarf und auf Ruhe, schönes Licht, gutes Luft und Wärme achten. So sind alle vor allem im Garten gewesen und viel herumgehopst, weil dafür die besten bedingungen geboten wurden. Bis unsere Mami sich eben so richtig supermüde ausgehopst hatte - womit wir natürlich kein Hindernisspringen meinen, sondern das Spazierlaufen und in der Box auf schönen Wiesen sitzen.

Wir vermuten jetzt, um nochmal medizinalisch zu werden, dass diese Bewegung auch etwas mitverantwortlich war, weil der fiese Tumorknubbel auf Mamis Gebärmutter, der jetzt verschwunden ist aus ihrer Engelsgestalt, wahrscheinlich Lähmungsgifte ausgespuckt hat, sodass Mami nicht mehr richtig verdauen konnte. Also die Krankheit war sehr, sehr heimtückisch. Und es war natürlich supergemein von der sehr hochbezahlten Tierärztin, die alle meine Geschwister und Hoppilina selbst untersucht hat, nur Unsinn zu reden und nicht zuzugeben, jahrelang, dass meine Mami schwerkrank war. Sie hat sogar die Gebärmutter und EIerstockknubbel nicht palpieert, obwohl sie riesig dick waren. Aber bei Rattilina hat sie etwas gefunden. Meine Mami war nämlich jahrelang versichert, sie hätte also auch problemlos operiert werden können, "problemlos" zumindest in finanzieller Hinsicht. Also ihr versteht, dass meine Ohmi noch immer sauer ist und sich grämt, wie man so sagt. Auch wenn sie jetzt versucht, an die ganzen wunderschönen Momente mit Hoppilina Artemis Adventi zurückzudenken, das supererfüllte, ereignisreiche Leben der beiden, und wie lieb sie sich hatten.

Meine Mami wusste auch, dass es gut für sie ist, zu mir zu kommen, obwohl sie natürlich genau wie die Ohmi um die schönen Tage trauerte, die sie vielleicht noch hätte erleben können. Sie ist deshalb auch noch ganz lang in ihrem letzten Schlummer geblieben, weil sie auf Ohmis Schoß lag und die ihr die Schulter und den Rücken massierte, so wie sie es immer getan hatte. Dabei schnurrte meine Mami immer und entspannte sich vollkommen, bis sie fast in Trance war. Fast genauso war es dann wieder, wenn Mami auch nicht ganz so entspannt lag, aber sie hat gedacht, sie wäre endlich wieder zuhause und würde mit Ohmi schmusen, im Traum - hat sie und gleich nach ihrer Ankunft hier bei den Kaninchenengeln erzählt-, sodass ihr Wunsch dann irgendwie doch noch in Erfüllung ging, wieder zuhause zu sein und schmerzfrei in schönem Klima und in ihrer gewohnten Umgebung zu schmusen. Sie fand es zwar komisch, dass das so schnell ging, aber es war trotzdem das, was ihr während des Aufenthalts manchmal gefehlt hatte. 

Es war eben so, dass durch die vielen krankheitsbedingten inneren Verletzungen jeder Spaß, den sie hatte, ob es Futtern, Schmusen oder Hoppeln war, quasi bestraft wurde mit Schmerzen, Lähmungserscheinungen, Atemnot oder Infektionen durch das geschwächte Immunsystem. Zuhause hätte die Ohmi sicher besser gegensteuern können, aber die Mami vertrug auch das Orniflox nicht mehr so gut, das Metacam brachte nicht viel und die Pelletmotsche konnte sie nicht mehr richtig verdauen. Deshalb ist sie jetzt ziemlich happy, dass sie das nicht bis zum bitteren Ende durchleben musste. Aber die Ohmi findet halt, dass Hoppel zu kurze Zeit bei ihr war, auch wenn sie ihr das hiesige Kaninchenparadies schon gönnt. Deshalb soll ich der Ohmi nochmal ausrichten, auch von meiner Mami, die dann bald auch selbst zu Wort kommt hier, sobald Ohmi mit ihren Mathesachen fertig ist, dass alles gut ist und sie genug schöne Momente erlebt hat und herumgehüpft ist. Und jetzt ihr Leben als Kaninchengöttin genießen muss. Aber die Ohmi nicht vergisst und an ihren hiesigen Erlebnissen teilnehmen lassen wird. Und wie alle Neuzugängen macht auch die Mami bald eine Weltreise. Sie hat sich Ägypten und Griechenland ausgewählt, was ja klar war. Dort will sie die Kaninchen von Nofrete und Kleopatra kennenlernen und mit Artemis die Wälder der griechischen Mythologie durchstreifen. Vielleicht sogar mal auf einer Amphitheaterbank sitzen (am liebsten natürlich darunter), um zu sehen, ob es wie auf einem Kaninhop-Turnier ist. Davon berichten wir dann bald. Für heute erstmal wieder die Bilder von unseren letzten Spaziergängen im leider viel zu kalten NRW. 

LOVE lasts forrabber

eure Miri   

 Ein paar Fotos aus NRW - unter anderem das letzte Bild von Hoppilina im Wohnzimmer ihrer zweibeinigen Großeltern - habe ich noch in meinem Album "Lichthopser zum Blog" mit den über 648 'Fotos':  Lichthopser zum Blog

Miri 26.06.2020 0 177
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