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traps traps traps * die gestohlene Sehne * das große Osterzitat * Spannung *

cool cool cool traps, traps, traps, ich weiß es ist schon spät und ihr schlaft schon, damit ihr morgen zur Sendung mit der Ostermaus wieder quietschvergnügt seid...Aber ich hab mich nach dem Abendessen mit Dingel verratscht und dann haben wir zu sechst (wir leben alle zusammen in einer Baue und bei uns gibt's auch keinen covid oder so ähnlich...) noch geheimsprachliche Rätsel gelöst auf dem Dach unserer Illysischen Wald Baue, ungefähr so wie in unserem Buch "Die gestohlene Sehne". Dafür lege ich euch jetzt noch ein RIESENSTÜCK leckeren GESTOHLENE SEHNE FANTASY KANINCHENROMAN ins Nest, nämlich die megaspannende Szene, in der sich Mira in ein unsichtbares Kaninchen verwandelt um zu wissen, wie sie fühlen und wie sie ihnen helfen kann.... die Verwandlung führt sie in wilde Wirren und schließlich .... in .... eine ...in eine richtige Riesenschlacht, so wie wir sie immer angekündigt haben, mit großen Felsen und schwer erreichbaren Fluchtmöglichkeiten auf der entgegenliegenden Seite des Schlachtfeldes... Da helfen dann auch Mira Miri Miracula nur Rummsbumms und Zackpeng... aber den Abschnitt müsst ihr im Buch nachlesen. Wir posten euch heute in der Osterhasennacht die große, wilde, gefährliche, seelenspringende Vorbereitung, Miras Weg in den gefährlichen Krater voller Eis und Tod....

"Er flog jetzt über ihr. Sie versuchte zu folgen. Im Flug stieß sie mit anderen Kaninchen zusammen. Alle hatten Flügel wie Libellen, nur größer. Wieder war sie das Himmelszelt und versuchte, den Unwettern, die es bedeckten und ihr Mondlicht nicht durchkommen ließen, Einhalt zu gebieten. Crispelion rief ihr zu: „Du verstehst, warum wir uns nicht verwandeln können. Wir sind zu viele Eindrücke, überall ein Einzelteil und das alles zusammen“. Mira schlotterte und hoffte, dass Helia gut auf sie achtete und sie zurückholen würde. Nun sah sie tödlich verletzte Wolfskörper in einer Art Schlucht, um die herum Felsen aufragten. Einer sah aus wie ein aufschreiender Drachenkopf, - war es ein abgebrochener Baumstumpf? Die bewachsenen Felsen drum herum wirkten wie der Körper einer gewaltigen Riesenechse. Wo hatte sie davon gehört? Der andere Teil des Baumes war in die Schlucht eingebrochen. Jetzt spürte sie wieder die Pfoten von anderen Kaninchen, die im Nebel herumschwebten – „Da bin ich wieder, Helia, wir sind noch hier – sie sausen immer nur umher über den See und alles geht in ihren Köpfen durcheinander“.

 Schon sah sie wieder andere Bilder, Helia erschien vor ihr und Mira überlegte, ob dies jetzt eine wirklichere Erfahrung war als die anderen. Sie versuchte als schwarze Masse eine Wolke gegen einen Blitz zu schieben, dann saß sie als Eule auf einem Baum und beobachtete einen alten Mann mit einem Raben. Artemis rief ihr aus dem Wald zu: „Mira Miri Miracula!“ – eine Sternschnuppe erschien am Himmel. Es war ermutigend. Als Eule betrachtete sie nun den Mann mit dem Raben etwas näher. Sie sah nur die schwarze Kapuze, die oben spitz zulief. Sie verließ ihren Ast und flog näher an die beiden heran. In der schwarzen Kapuze erkannte sie das Gesicht des Greisen. Es war kein Menschengesicht. Es war Eg, das nunmehr zweitälteste Kaninchen der Baue im Illysischen Wald. Seine hagere Nase und die großen Augen schauten unter der Kapuze hervor. Durch seine langen Stehohren ragte sie spitz in die Luft. Der Rabe neben ihm gackerte vor sich hin: „Mira Miri Miracula Mira Miri Miracula“ – wie ein Echo von Artemis‘ Stimme. Mira wurde totunglücklich zumute. Was sie nur noch eine Erinnerung? Spottete der Rabe über sie? War er neidisch, weil Artemis nach ihr gerufen hatte? Oder klang es nur komisch? Raben waren häufig unfreiwillig verwandelte Wesen, die mit ihrer Rabengestalt nicht zurechtkamen. „Konzentrier dich mehr auf das Unsichtbare!“ fühlte sie Helias Gedanken.

An ihrer Fußsohle spürte sie etwas. Jetzt sah sie den Nebel wieder. Plötzlich spürte sie eine Kaninchenpfote auf ihrem Rücken. „Formation“, flüsterte ihr eine unbekannte Stimme ins Ohr. Sie war in einer Gruppe der Unsichtbaren. Die Pfote schob sie über den See. Mira konnte sich nun auf ihre Rolle als unsichtbares Kaninchen konzentrieren. Sie sah die Drachen und hundeähnlichen Monster, die in der Seehöhle ein und aus gingen und neben dem See mit ihrem Feuer seltsame Dinge formten. Die Pfote auf ihrem Rücken führte sie durch einen der Gänge. Sie spürte, dass Helia sie umgab. Zum Glück. Auch auf ihrer linken Seite hatte sich nun eine Kaninchenpfote auf ihre Schulter gelegt. Helia entfernte sich von ihrem Hinterbein und zog nach links und nach rechts. Auf beiden Seiten reihten sich unsichtbare Kaninchen aneinander, jeweils eine Pfote auf der Schulter des andern. Mira hob ihre rechte Pfote und legte sie ihrem Nachbarn auf die Schulter. Das war also mit Formation gemeint. Und was sollte das? Fragen wollte sie lieber nichts. Dann wäre ihre Tarnung dahin. War Crispelion irgendwo?

Mira Puschelfuß: Die gestohlene Sehne (2020) Hardcover, Fadenheftung, durchgängig farbig illustriert, Hochglanzdruck, 230 Seiten

Das Foto (GT) passt atmosphärisch, ist aber nicht im Buch. 

Miri 12.04.2020 0 596
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