Ausgeklopftes

Verehrte Artemis, verehrte weise Häsinnen, verehrtes Publikum !

Hier steh ich nun, kam durch das Tor, blieb einfach Flummel, nur dünner als zuvor. So ist’s heut auch ein Freudentag, kann ich nun essen, was ich mag. Selbst wenn auch hier die Erbse flockt, sie niemals gelbe Soße lockt, aus meiner Leber, die niemals zahm, so gerne stets zur Stelle kam, wenn zartes Wasser sie umspülte, das sie mit Lecithin befühlte. So wurde ich zur Kugelmaus, und mit dem Häschen war es aus.

Liebe Zuhörer*innen - in diesen wenigen scherzhaften Reimzeilen habe ich für Sie zusammengefasst, worüber ich heute zur Vorstellung meiner Person, Sportkaninchen Flummel, geboren am 20. März 2015 als Tochter von Adventina12 Artemis Hoppel Ritter zu Möringen und Bruce von Zirndorf sprechen möchte: Die Wirkungsweise von selbsterzeugten Liposomen in meinem Häsinnenkörper,

Es stellte sich nämlich nach meinem Ableben bzw. dem Verschwinden meiner Flummelseele aus der irdischen Flummelgestalt heraus, dass ich kaum normales Fett hatte, sondern dort, wo andere Speckpölsterchen ansammeln, Lipome oder sogar Liposarkome herstellte. Das ging so weit, dass ich schließlich sogar Lipom-Pusteln hatte, wo nicht einmal Fett hingehört, z.B. in der Lunge - nun, also zumindest eben Metastasen, Neoplasien. Angefangen hat die Lipom und Liposarkombildung, soweit ich und Omi wissen konnten, mit einer als Zyste identifizierten kleinen Fettkugel auf dem Uterus. Nach gewissenhaften vergleichen mit den wenigen Fotografien, die man von Kannchen-Uteri im Internet (auch auf medizinischen Fachseiten) findet, kann ich nun auch mitteilen, dass mein Uterus ebenfalls in einer pathologischen Situation war, nämlich vergrößert (wahrscheinlich durch weitere Fettgeschülste und Zysten) und vor allem von einem Durchblutungsstau betroffen, sogenanntes "Hämometrium" - die Vorstufe einer Gebärmuttervereiterung. Also strenggenommen schon eine Entzündung/Hautreizung, nur eben ohne Eiter. Daher ebenfalls Bauchschmerzen. Das Antibiotikum, das ich bekommen habe, hat Schlimmstes verhindert, kam aber gegen den allseitig geloppierenden Krankheitsverlauf nicht an: Denn aus einer noch unscheinbaren Fettkugel in der Wamme wurden zig Fettkugeln überall. Ich war aber bis wenige Tage vor meinem Ableben komplett schmerzfrei ! Wir sahen daher 2018 keinen sofortigen operativen Handlungsbedarf. Omi hatte dann im Frühjahr, also kurz bevor es dann doch zu spät war, eine OP geplant, wollte aber, dass ich erst abspecke ! Um meine Kondition für eine OP zu sichern und damit die Ärzte sich überhaupt Mühe gäben und mich nicht gleich einschläfern würden -Tja - kann man da nur sagen, rückblickend. Mein Allgemeinbefinden war im Wesentlichen hervorragend, wie auch an meinen Turniererfolgen ersichtlich ist. Ich hüpfte regelmäßig auf Wiesen herum. Seit Mitte 2018 bewohnte ich ca 20 Quadratmeter mit zwei Tagessofas und einer Terrasse als zusätzlichem Vergnügungsraum nur zusammen mit meiner geliebten Mami Hoppilina. Sie war schwierig, aber wir lagen viel friedlich nebeneinander auf den Sofas oder auf dem Fernsehteppich. Erst in letzter Zeit gingen wir etwas auf Distanz, aber alles war überwiegend harmonisch. Als es mir plötzlich wirklich schlecht ging, schleckte sie mich lieb ab und nahm viel Rücksicht.

Bei mehr Operationssicherheit wäre es vermutlich besser gewesen, schon 2018 den Wammenknubbel und den Uterus zu entfernen, schon, weil es mir im Sommer durch das tägliche Wiesenrennen natürlich viel besser ging, in puncto Kondition etc. Jetzt im Frühjahr haben wir auch durch das Wetter gerade den Punkt verpasst, an dem es vielleicht noch sinnvoll gewesen wäre, die ganzen lästigen teile aus dem Flummel auszubauen. Allerdings ätten wir das Liposarkom in der Bauchhöhle nicht entdeckt. Selbst wenn wir eine Biopsie hätten erstellen lassen, wäre damit noch nicht sichtbar geworden, von wo aus die Liposarkome metastasieren. Wobei sowieso fraglich ist, ob die Labore gründlich genug arbeiten, wenn nicht mit größter Wahrscheinlichkeit etwas Pathologisches erwartet werden kann bzw. dieses nicht den Standards entspricht.

Doch was wäre passiert, wenn sich der Verdacht auf Krebs bestätigt hätte ? Man hätte wieder gewartet, bis die Krankheit ein übliches, bekanntes Erscheinungsbild annimmt - also z.B. nur die Gebärmutter entfernt oder nur den Knubbel in der Wamme. Denn gesehen wird gemeinhin auch mit erweiterter, medizinischer Diagnostik nur, was bekannt ist. Dazu gehört schon der Appendix nicht, und noch viel weniger der heimtückische Tumordarm, der mein Verdauungssystem zerstörte und immer wieder neue Krebsaktivitäten ausgelöst hätte. Es sah aus wie harmloses Fettgewebe und wäre auch im Ultraschall kaum aufgefallen. Selbst Omi, die mittlerweile viel Erfahrung hat beim Analysen von Rötngenaufnahmen oder Ultraschallbidlern, hätte das Liposarkom im Magen nicht entdeckt. Es wären also zwei Lipome entfernt worden, und schnell noch viel nachgewachsen, vielleicht schneller als es jetzt der Fall war. 

So hieß die Diagnose immer nur Pummel-Flummel, dickes Flummelchen, Flummelspeck, Weg-mit-dem-Speck – oder noch schlimmer, Parasiten, Schimmelpilze, BactoBacters, EC,Kokzidien etc., was halt so jeder kennt. Doch nun haben die pathologischen Untersuchungen ergeben, dass meine äußere Erscheinungsform trügerisch war.

Ich war nicht dick, sondern eigentlich dünn. Ich aß nicht viel, sondern eigentlich zu wenig. Bauch und Darm waren nicht überfüllt, sondern viel zu leer ! In den Wochen vor meinem Tod wurde ich auf Diät gesetzt, nur noch alle drei Tage Erbsenflocken. Dennoch wog ich immer mehr und mehr – nun war meine Zweibein-Omi ganz sicher, dass es kein futterbedingter, freundlicher Flummelspeck war, der mich so herunterzog. Die OP war geplant, aber die Ereignisse kamen uns zuvor – es hätte auch nicht mehr geholfen. Die Gewichtszunahme war darauf zurückzuführen, dass der Tumor überall metastasierte. Dass ich eigentlich dünn war, kann man auch daran sehen, dass mein Mesoterium - das Uterusband, sehr vereinfacht gesagt - fast völlig fettfrei war ! Im Folgenden finden sich Abbildungen meines Uterus im Vergleich zu dem von Miri. 

An meinem Beispiel kann man sehen, dass scheinbare Adipositas und Lipombildung sofortiges, präventives Handeln erfordern. Auch bei kleinen Veränderungen der Gebärmutter sollte man eine Biopsie erstellen und genau untersuchen, worum es sich handelt. Gleichzeitig ist ein Verbesserug der Diagnostik erforderlich, z.B. durch röntgen- oder ultraschall-sensitive, ungifitge Farbstoffe in der Nahrung, sodass man deren Weg durch den Kaninchenkörper genauer nachvollziehen kann. Die Diagnostik muss zudem schneller und kostengünstiger werden ! Im Moment sind gerade Ultraschalluntersuchungen noch viel zu teuer, insbesondere weil nicht genug Erfahrung mit komplizierten Fällen besteht, also im Zweifelsfall die Daignose aufgrund mangelnder ärztlicher Kompetenz einfach falsch ist. Im Gegensatz zu Röntgenbildern bieten Ultraschallaufnahmen nur akzidentielle Bilder  die Diagnose benötigt das 'Scannen' über dem entsprechenden Bereich. Man kann also nicht durch genaues und vergleichendes Betrachten wie bei Röntgenaufnahmen aus einer Ultraschallaufnahme eine Diagnose erstellen, sondern hat beim Ultraschall nur dann ein gutes, aussagekräftiges Bild, wenn man beim Scannen wirklich fündig geworden ist. Dafür müsste man aber gegebenenfalls zwölf Stunden lang scannen und vergleichend untersuchen. Als Anregung geht an die Medis, dass man anonymisierte Datenverbindungen zulassen sollte, um mit Hilfe entsprechender Softwareprogramme ein automatisches Alarmsystem zu ermöglichen, sodass nicht nur ein(e) Ta scannt, sondern die Gerätesoftware die Scans mit möglichst vielen anderen vergleichen kann. 

Sicher geholfen hat mir, dass ich jahrelang viel Bewegung hatte und die freie Futterwahl. So konnte ich meine Physiologie auf Trab halten und gleichzeitig futtern, was ich brauchte. Sofern wir Kaninchen diese Freiheiten nicht missbrauchen, indem wir  unmögliches Zeugs in uns hineinstopfen (ich will nicht ausschließen, dass ich manchmal daneben gebissen habe, in diesem Sinne), bewährt sich das System gegenüber den üblichen Dauerdiäten, die gefährliche Löcher im Verdauungssystem hinterlassen, aus denen sich dann Aufgasungen und Darmverschlüsse entwickeln. So dokumentieren Fotos vom jahreswechsel 2017 zu 2018, dass ich im WInter etwas rundlicher war, aber wie die gesamte Familie im Frühjahr durch Training etc. diese normalen Pölsterchen schnell wieder verlor. 

Also, nach diesem einführenden Vortrag nun zu den wesentlichen Punkten meiner Krankheitsgeschichte. Um den Vortrag allgemein zu halten, spreche ich von mir, Flummel, in der dritten Person:

Inhaltsverzeichnis

      1) Lipome und Liposarkome

2)      2) Die vorliegenden Lipome und Liposarkome

a)      Art und Lokalisierung der Lipome / Liposarkome

b)      Weitere Symptome und Krankheitsverlauf

c)       Liposome / Herkunft und Funktionsweise des Lecithins

3)      3) Dysfunktionen der Leber

4)      4) Missbildungen des Magens

       5) Glandulär (zystische) Hyperplasie des Endometriums /Hämometra

       6) Neoplasien in der Lunge

       7) Hämometra

       8) Radiologie im Vergleich: vergrößerte Leber und sichtbares viskerales Fett /(retro-peritonales Liposarkom)  

        9)      Zusammenfassung

 10)      Schlussfolgerungen

 

 I Lipome und Liposarkome

Bis auf das Hämometrium (Uterusreizung/Durchblutungsstau) und die Neoplasien der Lunge waren alle Neubildungen Lipome oder Liposarkome, also Gebilde aus Fettgewebe. Lipome sind Fettkugeln, die locker in der Haut sitzen und bis zu zwei Zentimeter Durchmesser erreichen können. Sie sind schmerzfrei (bei Tieren soweit zu beurteilen) und metastasieren nicht. Lipome stellen durch ihre Raumforderung eine gesundheitliche Bedrohung dar. Insbesondere in der Wamme von Kaninchen sind sie recht häufig.

Liposarkome sind bösartige Wucherungen, die hauptsächlich aus Fettgewebe bestehen. Sie unterscheiden sich von Lipomen u.a. (histologisch) durch einen gelblichen Gewebekern mit Sekret oder Gewebematerial in anderer Konsistenz als Fett.

Es wurden keine wissenschaftlichen Berichte gefunden, worum es sich bei diesem Sekret handelt (z.B. ob Lecithin).

Liposarkome streuen bzw. metastasieren. Sie sind schmerzhaft. 

Sowohl Lipome als auch Liposarkome haben spezifische RNA-Expressionen.

Bei Menschen erreichen Lipome keine besondere Größe, ihre Genese ist strittig, von  äußeren Verletzungen bis zu auslösenden Stoffen existieren verschiedene Theorien.

II Lipome und Liposarkome im Körper von Flora Luminis (Häsin, WIldkaninchen-Zwergrex-Mix), ca drei Stunden p.m.

Im Flummel-Körper befanden sich ca drei Stunden nach ihrem Tod folgende Lipome, Liposarkome und andere ‚Neoplasien‘ (Tumore):

1)   11) Liposarkom am Magen, außen: unreifes Fettgewebe, durchblutet (Kapillarnetz), mit darmähnlichen Ausbildungen und Verbindungen zu Magenausgang und Mageneingang (am Mageneingang nachweislich aktive, offene Verbindung)

Größe: ca 25 Zentimeter. Zweiteilig bzw. zwei Stränge von Mageneingang zu Magenausgang. Verbindung eines Stranges kontinuierlich mindestens 2-3 mm. Anderer Strang z.T. nur durch Kapillarnetz verbunden.

Im Fettgewebe post mortalis unauffällig gelbliche Kugeln, insbesondere im Bereich des Magenausgangs.

Fotos (Vorsicht, Aufnahmen post mortem, unschöner Anblick).

http://www.dr-ulrike-ritter.de/FlummelLiposarkom-retroperitonal.jpg

http://www.dr-ulrike-ritter.de/Flummel-Magenliposarkom.jpg

 

http://www.dr-ulrike-ritter.de/zirrhotischeLeberübergangMagenLiposarkom.jpg

 

2) Lipom Liposarkom in der Wamme

Hier wurden ein Primärlipom (Liposarkom) gefunden und fünf weitere, kleine Lipome, die hinter oder neben dem Primärliposarkom direkt um Luft- und Speiseröhre lokalisiert waren.

Größen:

a)     a) Eigröße – 3 cm Länge Breitendurchmesser, 2 cm Längendurchmesser                   

xxxx Fotos (bitte beachten, pathologische Aufnahmen, Körperteile von einem toten Kaninchen, nicht geschönt): 

http://www.dr-ulrike-ritter.de/lipoma-fat-cancer.jpg

http://www.dr-ulrike-ritter.de/wammenlipom.jpg

http://www.dr-ulrike-ritter.de/P1030895.JPG

http://www.dr-ulrike-ritter.de/P1030898.JPG

http://www.dr-ulrike-ritter.de/P1030899.JPG

 

ttb)   Alle weiteren kranialen Lipome: ca 1,5 cm Durchmesser.

 Fotos bitte beachten, pathologische Aufnahmen, Körperteile von einem toten Kaninchen, nicht geschönt): 

 

http://www.dr-ulrike-ritter.de/Flummel-weiterekranialeLipome.jpg

Gewebe der Wammenlipome / Liposarkome: :

a)      a) Im Querschnitt zeigte sich granulöse, gelbliche Masse mit gelben Sekretkugeln, Durchmesser ca 3 mm. Ansonsten reines Fett, teils kapillar durchsetzt

b)      b) Reines Fett, soweit untersucht

Lage /Entwicklung:

a)       a) Sehr langsames Wachstum, letzte acht Wochen beschleunigt, Lage mittig in der Wamme

b)      b) Schnelles Wachstum, erst ab Mitte Mai

 

 

3) Zyste‘ auf dem Uterus (keine Biopsie, äußerlich typische Zyste)

Seit 2018 kein Wachstum (im Röntgenbild sichtbar), (beschwerdefrei soweit nachvollziehbar)

Neu/jetzt bestätigt: Glandulär-(zystische) Hyperplasie des Endometriums - Hämometra

Fotos (bitte beachten, rein dokumentarisch, unschöner Anblick)

http://www.dr-ulrike-ritter.de/lipomauterus.jpg

Vergleichsbild mit einem normalen Uterus mit perfekter Haut (lediglich sanfte Fettbildung auf dem Mesometrium), normale Größe : 

http://www.dr-ulrike-ritter.de/Miri-Uterus.jpg (Farben verändert, Uterus einwandfrei, Mesometrium leicht verfettet, zwei Zysten; links Blinddarm)

http://www.dr-ulrike-ritter.de/Miri-Uterus-Farbenwiefotografiert.jpg Miras Unterus (Uterus 'ohne Befund', Mesometrium mit etwas Fett und zwei Zysten (?) -> Ursache von Miris Appetit auf Teppiche ? links Blinddarm)

Beschreibung des Ligamentum (Mesoterii):

Zum Mesoterium 

  

4) Lipome an den Oberschenkelinnenseiten, rechts ca 2 cm groß (Wachstum schnell, nie auffälliger Bereich) (weiterhin 5) Kleines Lipom neben der Harnröhre, ca 5 mm Durchmesser, neu, äußerlich nicht sichtbar)

Fotos (bitte beachten, rein dokumentarisch, unschöner Anblick)

http://www.dr-ulrike-ritter.de/lipome-beine-becken.jpg

 

 

6) Neoplasien in der Lunge, kugelförmig, ca 3 mm Durchmesser

FOTOS: 

http://www.dr-ulrike-ritter.de/Flummel-Thoras-Metastasen.jpg 

http://www.dr-ulrike-ritter.de/Flummel-thorax-metastasen.jpg

http://www.dr-ulrike-ritter.de/flummel-thorax-krebs-kaninchen.jpg

 

 

7) WEITERE SYMPTOME:

Zirrhotische Leber, gelb-rot. Gewebe fragmentierbar, karzinogen ? 

Gelbe und grüne Sekretspuren in der Fettumgebung der Gallenblase

http://www.dr-ulrike-ritter.de/Lebersekrete.jpg

http://www.dr-ulrike-ritter.de/livercancer.jpg

 

8) Radiologische Aufnahmen im Vergleich, Datum Januar / Feberuar 2018

Adventi lateral

Benji lateral

Flummel lateral (Pfeil auf dem Bild hier i.M. nicht relevant)

Ergebnis: Flummel hat eindeutig vor allem opakes, aber destrukturiertes Fettgewebe im bauchraum, insbesondere rechts unter dem Magen -> Liposarkom

Die Verdickung der Gebärmutter ist andeutungsweise sichtbar.

Der Magen ist stellenweise transparent. der Dünndarm / Dickdarm mit Verdauungsinhalten ist nicht sichtbar 

Benji und Adventi zeigen deutlich mehr bzw. nur gekriselte Inhaltes => also Darmschlingen - kein geschlossen opakes Fett. 

Weiterhin: Flummels Leber ist deutlich größer als ihr Magen ! Im Vergleich zum körperlich gleich gro0en Benji ist Flummels Leber bereits im Feburar 2018 anderthalb mal so groß.

Flummels Leber schließt nicht direkt an den Magen an ! Zwischen Leber und Magen ist bei Flummel ein Freiraum sichtbar. Bei Benji und Adventi liegen die Lederlappen direkt auf dem ovalen Magen. 

Das viszerale Fettgewebe in der Umgebung des Magens reicht bis an die Körperseite und drückt dort nach außen Dieser Bereich ist bei Adventi und Benji komplett durchsichtig. .  

 

Krankheitsverlauf (allererste Symptome am Sonntagnachmittag, Tod am Mittwoch)

Schwäche und leichte Aufgasung / Wasser im Gewebe; geringe Nahrungsaufnahme und entsprechend geringer Kotabsatz

Kein Urin, soweit sichtbar (Blase leer, verfettet, Harnleiter gelblich, kein Kalk in der Niere)

Bewegungsunlust

Bauchschmerzen (mit Analgetika/Schmerzmittel/ therapiert)

Nach Beruhigung von Magen/Darm: Müdigkeit, Appetitlosigkeit

Nur Wasseraufnahme und Flüssignahrung, Vitamine, Acedophilus etc.

Bewusstseinsstörungen

Keine Nahrungsaufnahme mehr möglich

Einige Minuten vor dem Tod Hypothermie, Krämpfe und Bewusstseinsstörungen

(Therapie solange möglich AB, Schmerzmittel, Flüssignahrung, Ruhe und Wärme)

 

Nicht pathologisch: Darminhalte; im Darm geformt; Rohfaser, Blinddarmkot optimale Struktur

Ebenso: Keine auffälligen Atemgeräusche, keine Mundatmung

Gefäßstau durch Lipome im Genitalbereich

Schmerzen durch Hämometrium

Einschränkung des Mageneingangs durch retroperitonales Liposarkom -> Infektion der Bauchhöhle

Todesursache wahrscheinlich Ketonurie, allgemeines Leber- und Nierenversagen, Versagen/Überforderung des Immunsystems

  

II. Zur Genese von Fett dominierten Neoplasien

a) Begriff des Liposoms

Um Lipome und Liposarkome zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf eine sehr basale Zellgenese: Das Liposom.

Liposome sind kugelförmige , zweiteilige und von einer Membran umschlossene Gebilde. Die Membran kann aus Lecithin bestehen. Das Liposom besteht aus einem wasserliebenden und einem fettliebenden  Teil, die in Spannung zueinander stehen. Die Verbindung durch eine Membran kann spontan durch Lösen von Lipiden in wässriger Phase entstehen. Entsprechende Liposomen sind multilamellar, das heißt, sie bestehen aus verschiedenen Streifen und Schichten.  Entsprechende Lipide sind vor allem Lecithin, aber auch Cholesterin trägt zur Membranbildung bei.

In kosmetischen und medizinischen Anwendungen werden Liposome als Kapseln verwendet, die andere Wirkstoffe intrazellulär durch den Körper an vorgegebe Ziele transportieren sollen.

Die Membran kann für Wirkstoffe oder Enzyme einen Schutz darstellen, der einen solchen Transsport ermöglicht.

 

b)     Übertragbarkeit auf Lipome /Liposarkome

Lipome und Liposarkome sind im Wesentlichen Liposome.

Der Querschnitt des Wammenliposarkoms zeigte eine geschichtete Struktur. Das Fettgewebe ist wasserhaltig, zudem ist die Kugel innen mit einer Mischung aus Sekret und körniger Struktur gefüllt. Dies kann Ergebnis einer geringeren Zellinteraktion mit der wässrigen Umgebung durch die Größe der Kugel sein. Es kann auch durch einen vermehrten Innendruck entstehen oder den Entzug von Wasser aus dem Inneren der Zelle, um das Gleichgewicht zwischen fettliebendem und wasserliebendem Zellteil zu erhalten. Eventuell wandern die fettliebenden Teile aus den verschiedenen Lamellen auch in das Kugelinnere, je nach Größe der mit Gewebewasser kontaktierten Außenmembran.

Bislang ist zumindest die Übereinstimmung der Zweiteiligkeit, der Lamellenstruktur, der Gewebearten feststellbar.

Insbesondere sind die erforderlichen Stoffe aber im Körper auch so frei verfügbar, dass sie miteinander reagieren können : Lecithin wird in der Leber hergestellt und von dieser abgegeben. Die Leber ist ein offenes Organ, das in geringen Mengen auch Stoffe in seine Umgebung abgibt.

Im Retroperitoneum ist auch im nicht pathologischen Fall immer eine gewisse Menge an Flüssigkeit vorhanden, die z.B. vom Darm abgegeben wird und in das umliegende Gewebe und die unteren Schichten der Haut abwandert. Andernfalls erscheint ein Tier dehydriert.

Die Bildung von Lipomen kann sich durch eine verstärkte Vermischung von Lipiden mit Wasser erklären. Das Wasser wandert nicht separat in das Gewebe ab, sondern bereits mit Lipiden vermischt, sodass sich die typischen teils autonomen, teils eingebundenen Kugelmembranen unter der Haut ausbilden.  Die schwierige Abgrenzbarkeit von Lipomen und Liposarkomen könnte sich durch die Interaktion mit anderen Stoffen erklären, die sich in den aus dem Darm austretenden wässrigen Lösungen befinden oder in der unmittelbaren Zellumgebung in der Haut. Durch den Einschluss von entsprechend aktiven Enzymen oder Proteinen in die Zellteile der Liposome kann eine entsprechende Wanderung in alle Teile des Körpers stattfinden. Zugleich erklärt sich die Wucherung der Lipome und Liposarkome, denn die vorhandenen Liposome bilden die affinste Membran für neu ankommende Lipid-Wasser-Verbindungen.

Zugleich wird durch diesen Prozess Lecithin und Wasser falsch im Körper eingelagert, also seiner eigentlichen Funktion entzogen. So entsteht ein pathologischer Kreislauf, in dem vermehrt Wasser und Lecithin nachgefragt wird, eigentlich um den funktionalen Bedarf zu decken. Wegen der schnelleren Permeabilität  der vorhandenen Lipome/Liposarkome/Liposome wird die wichtige Deckung der gesunden Nachfrage aber durch weitere Anschichtungen an diese vorhandenen Fetttumore reduziert.

Dem Körper müssen so ständig überflüssige Kalorien zugeführt werden, um den chronischen Mangel durch die pathologische Abzweigung in Fettwucherungen zu decken.

Zugleich ist der spätere Abbau bei radikalem Nahrungsentzug gefährlich, da die Liposom-Ausprägungen unkalkulierbare Stoffe und zudem Cholesterin enthalten, also schnell zur Ketonurie führen.

c) Möglichkeit zur Vermeidung / Korrektur des Stoffwechsels

Es ist schwer zu sagen, wie ein solcher Kreislauf vermeiden werden kann.

1)      Aufgrund der Entgleisungsspirale, die mit zunehmendem Wachstum liposomer Gebilde unter der Haut verbunden ist, sollten auch kleinste Lipome bei Kaninchen sofort (extrudiert) werden.

2)       Die Ernährung sollte  vielschichtig, aber auch konstant in der Auswahl sein, damit sich Leber und Darm einspielen können und das Verhältnis von Wasser und wässrigen Lipiden optimal bleibt.

3)      Wie eine korrigierende Ernährung aussehen könnte, ist schwer zu sagen. Sowohl Wasser als auch Enzyme, die die Lecithinbildung und -ausschüttung der Leber fördern, sind lebensnotwendig.  Das Problem könnte sein, dass nach der Emulgierung von Fetten durch Lecithin aus der Leber und Gallenstoffe noch mehr Lecithin unverbraucht im Darm übrigbleibt als erforderlich. Dieses tritt mit Wasser und gesunden Enzymen Vitaminen Proteinen etc aus und ermöglicht die Bildung von entsprechenden Neoplasien. Es ist nicht nachgewiesen, dass die Abgabe von Lecithin aus der Leber tatsächlich bedarfsgenau erfolgt und nicht z.B. in Relation zur Gallensäure, also zur Verdauungstätigkeit allgemein.

Entsprechend könnte es sinnvoll sein, bei einer dysfunktionalen Fettverdauung auf mehr Fett als Zucker umzustellen, um die Lecithinreserven auszubrauchen.

Eine schematische Ausschüttung von Lecithin im Verdauungsprozess würde auch erklären, inwiefern zuckerhaltige Ernährung nachweislich krebserregend ist. Als Auslöser enzymatischer Prozesse würde die Lecithinausschüttung befördern, ohne dass der Verdauungsinhalt eine Verwertungsfläche dafür zur Verfügung stellt. So würde über die Zirkulation durch die Darmwand überschüssiges mit Wasser gebundenes Lecithin frei, das zellbildungskompetent und überschüssig in die Körperorgane eindringt.

Eine Reihe von Experimenten kann die Wirkungsweise von Lecithin und Lecithinüberschüssen erforschen. Aktuell begonnen wurde mit mehr oder weniger stark verdünnten Losungen aus Wasser und Lecithin (Granulat). Getestet wird, ob eine Darmwand (Eigenhaut einer Wurst) duchdrungen wird, und sich vor oder hinter dieser Membran Lipome bilden.  Weitere Versuche mit optimierten Modellierungen werden folgen.  

 

III Dysfunktionen der Leber

- Gelbfärbung

- Körnung 

- Gewebeschwäche, körnige Struktur, druckempfindlich

- Gewebezerstörungen (karzinogen?)

- Ausfluss von gelblichem Sekret

- aktives, unreifes Fettgewebe in besonders großen Mengen um die Gallenblase herum

 

IV Missbildungen des Magens

-  Magenschleimhaut ohne Blutungen oder Geschwüre (ohne Befund)

-  Mageninhalt regulär, teilweise schlecht zerkaut (zusammenhängendes Stück - Kohlrabiblatt?)

-  Darminhalt wohlgeformt, sowohl im Dünndarm als auch im Blinddarm, grüne oder grün-schwarze Färbung

-  am Mageneingang zum Magenausgang hin überflüssige Verbindung aus Fettgewebe und Darmhaut. Über ca drei Zentimeter am Mageneingang mit Verdauungsmaterial gefüllt, von Kapillarnetz durchzogen, sehr lang, ca 25 Zentimeter insgesamt

 => genetische Missbildung (Verbindung) oder Neoplasie / (karzinogene) Deformation der Fettschicht um die äußere Magenwand ? 

 Möglich ist auch, dass der Magen über seine gesamte Fläche mit viszeralem Fett überladen wurde und dies sich quasi ablöste. Der Vorgang ließe aber eher ein Netz als Form des Liposarkoms erwarten und spiegelt sich entsprechend nicht in der schmalen Form der zwei Stränge. 

 V Hämometrium /

Im Vergleich mit dem gesunden Uterus von Mira zeigt sich der Uterus von Flummel geschwollen und angespannt, zudem wie ein Hämatom mit Blutansammlungen gefüllt, offensichtlich auch mit festem Sekret, d.h. betroffen von der Fettwucherung durch das Liposarkom. Das Mesometrium ist dagegen fast vollständig fettfrei - auch dies kann man vergleichen mit Miras Mesometrium, das eine deutliche Fettschicht zeigt und zwei kleinen Zysten zeigt, obwohl Mira insbesondere im Todeszeitraum kein Übergewicht hatte und für ihre Größe sogar schlank war (wenn auch nicht dünn). 

Die nahezu vollständige Fettfreiheit des Mesometriums beweist, dass es sich im vorliegenden Fall der scheinbaren Adipositas nicht um eine normale Anlagerung von Fettreserven handelte, sondern um eine pathogene Wucherung von abgeschlossenen Fett-Neoplasien, die alle Organe umfasste und deren Funktionen einschränkte.Die Fettschichten sind auf dem Mesometrium völlig irregulär verteilt, lediglich einseitig winzige Flächen, rechts wohl zystisch. 

Im besonderen Fall könnte eine temporäre Unterkühlung der Gebärmutter hinzukommen, da der Bereich Po/Genitalien regelmäßig gewaschen wurde. Allerdings wurden auch desinfizierende Salben für den Bereich verwendet, sodass eine äußerlich bedingte Infektion unwahrscheinlich ist. Es ist aber nicht auszuschließen, dass eine entsprechend leichte Belastung als Additivum zu den anderen durch die Lipombildung entstandenen Beschwerden schließlich die Tumorentwicklung und Metastasierungen forciert hat, indem das Lymphsystem /Immunsystem zusammenbrach. 

V Zusammenfassung

Besonders auffällig neben dem Liposarkom am Magen ist die Zerstörung der Leber, deren Gewebe bei leichtem Druck zerfiel. Das Gewebe der Leber ist auch strukturell denaturiert und sekretierend. (Foto Sekrete)

Die Gebärmutterzyste verhielt sich unauffällig ohne besonderes Wachstum, auf der linken Seite deutet sich eine ähnliche Neoplasie an. 

Die umfangreichste Neoplasie in der Wamme hatte sich einige Wochen vor dem Tod des Kaninchens beschleunigt vergrößert. zuvor war sie relativ unauffällig mit ca gefühlten 1,5 Zentimeter Durchmesser. Die Sekretkugel im Inneren war sehr klein und könnte sich später entwickelt haben, damit auch einen Übergang vom Lipom zum Liposarkom markieren. 

Die übrigen Lipome in der Wamme waren erst kurz vor ihrem Tod fühlbar. 

Die Streuung insbesondere in die Lunge spricht für eine schnelle und schlagartige Ausbreitung der plötzlich karzinogenen Struktur. Dies entspricht auch dem Verhalten. Erst Sonntagmorgen hatte sie auffälllige Beschwerden. Zuvor war sie relativ normal fit. Allerdings hatte sie am Freitag temporären Durchfall Im Allgemeinen war die Verdauung strukturell unproblematisch geworden, aber nicht einwandfrei. Durchfall konnte erfolgreich mit AB und Benebac-Pulver behandelt werden. .  

 

VI Schlussfolgerung

Es ist von einem multikausalen Geschehen auszugehen, bei dem sich ab einer bestmmten Progression gravierende Folgen zeigten und eine Bildung von malignen Tumoren sowie von Metastasen vorlag. Todesursächlich war Organversagen und eine Stoffwechselentgleisung.

Über die genaue Reihenfolge der wechselseitigen Wirkung von Liposarkomen und Leberschädigung lassen sich keine Aussagen machen. 

Die Kranheitsentwicklung zeigt jedoch, dass auch die Lipombildung bei Kaninchen gravierende Folgen für den Stoffwechsel haben kann, nicht lediglich durch die räumliche erdrängung anderer Organe schadet. 

Die sofortige Entfernung des Wammen-Liposarkoms/Lipoms hätte eventuell eine Forcierung des Krankheitsverlaufes zur Folge haben können. Eine genauere Untersuchung des gesamten physiologischen Systems auf maligne Tumoren hin wäre beim ersten Auftreten des Lipoms bereits sinnvoll gewesen. Lag damals noch keine maligne Tendenz vor, wäre die gesamte Erkrankung vielleicht verhindert worden.

Gleichzeitig zeigt die langfristige Krankheitsgenese, dass Kaninchen auch mit einer entsprechend negativen Prognose gut leben können. Es hätte also zumindest das Sterben für Flummel erleichtert - durch sofortige Einschläferung beim ersten Auftreten massiver Symptome -, wenn die Krebserkrankung bekannt gewesen wäre.  Zudem hätte sie freizügiger von Schmerzmitteln profitieren können. 

 Entsprechend wichtig ist - mit positiven Effekten für die Krebsforschung allgemein - die Krankheitssymptome von Kaninchen ernster zu nehmen, die diagnostischen Techniken und Methoden zu entwickeln und viele verschiedene Wege in Betracht zu ziehen, mit Krankheiten und ihren Therapien zu leben. 

 

Hochverehrte Artemis, liebe weise Häsinnen, liebe langohrige Zuhörerinnen und Zuhörer, liebe Leserinnen und Leser

ich hoffe, Sie konnten den Ausführungen über meine Krankheit folgen und sind von den Fotos nicht zu schockiert. Sie wissen, liebe ehrenwerte Kaninchen, dass ich als Neuankömmling in kurzer Zeit bei den weisen Häsinnen vorsprechen werde, um mit ihnen die Ausgestaltung meiner Nachlebensfigur zu besprechen. Natürlich möchte ich hier Im Illysium frei sein von den Zeichen meiner schweren Krankheit. Deshalb wünsche ich mir eine schlanke Figur, denn wie die Fotografien beweisen, waren die sogenannten Pölsterchen in Wirklichkeit heimtückische Tumore, die mir nicht nur das Futter aus dem Magen nahmen, sondern mich infam auch noch als übergewichtig und verfressen erscheinen ließen, während ich, die Person in mir, der Häsin Flummel, tatsächlich kaum etwas zu essen bekam ! Mein größter Nachlebenswunsch ist daher eine natürliche Figur und ein unbeschwerter Umgang mit den kulinarischen Köstlichkeiten des Illysiums.

(Schniefen, Tränenputzen, Scharren, leises, aufgeregtes Klopfen, Seufzen und Applaus im Publikum)

Vielen herzlichen Dank für das Zuhören und die Lektüre !

(stehende Ovationen und begeistertes Klopfen ertönt im Publikum; nach ihrem Dank an das Publikum (eigentlich nur Vierbein-Wesen außer Artemis etc.) hoppelte Flummel, mein geniales Schwesterchen, vom Podium. Obwohl sie sehr aufgeregt war und etwas hochnäsig guckte, habe ich ihr gleich die Nase abgeschleckt und ihre schwesterliche Küsschen gegeben, die sie dann auch huldvoll entgegennahm. Dann sind wir zu dritt, Flummel, Helia und ich, die Miri gefolgt von Flummels Zwergrex-Fans, zum Büfett gehoppelt und haben uns erstmal Kohlrabiblätter mit Erbsenmus-Füllung gegönnt :D )

 

28.05.2019
 
Klopfer
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Pro Tunnel:
 
  •  Adventina12: 
     
    Flummels Uterus war schon Anfang 2018 im Röntgenbild auffällig, weil sichtbar - das sagte uns auch die TA, die Flummel derzeit geröntgt hat. Mehr konnte man aber nicht feststellen. Es bestätigt die Theorie, dass der gesamte Fettstoffwechsel gestört war. Flora Luminchen hatte keine Beschwerden, der Uterus war also nicht vereitert, sondern (granulös-zystisch) - lipomatös hyperplastisch. Die Hämometra entstand wahrscheinlich in den letzten Tagen vor ihrem Ableben durch die fortgeschrittene Schädigung der Leber, die Blutergüsse und Krampfadern im Bauchraum häufig zur Folge haben.
     
     7 Nächte vorher 
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