Ausgeklopftes

Wir warnen davor, diese Stoffwechselstörung zu unterschätzen! Die deutsche Kaninhop-Meisterschaft zeigte, dass mittlerweile sehr viele, sehr nerven- und leistungsstarke Kaninchen aus Dänemark und Schweden importiert wurden. Es ist durchaus möglich, aber in keiner Weise untersucht, dass die Turnierleistungen durch physiologische Besonderheiten zu Stande kommen, da viele Kannchen zu sehr sportlichen Leistungen in der Lage sind, sich aber von der Turniersituation erschrecken lassen. Flummel war ein sehr nervenstarkes Kaninchen, das immer vollen Einsatz zeigte. Ihre Röntgenaufnahme zeigt einen starken Leberschatten, der sich auch anatomisch bestätigte. Die Bindehaut der Leber war offensichtlich dünn und die Anlage an den Magen wenigeer dicht als bei allen anderen radiologisch gesichteten Kaninchen. Dadurch konnte Lecithin, das aus der Leber in den Darm transportiert werden soll, in die Bauchhöhle gelangen und von dort direkt mit Körperflüssigkeit in das umliegende Gewebe. Dem Darm wurde so das wichtige Lecithin entzogen, wie von der humanen Darmerkrankung Colitis ulcera bekannt, sodass Flummelchen auch an immer wiederkehrenden leichten Darmbeschwerden litt (klebrige oder leicht matschige Köttelchen, zu kleine Köttel etc.). Auch ihr Appetit erklärt sich dadurch, dass die Fettverdauung schon kurz nach der Nahrungsaufnahme unzureichend war, die Energie nicht langsam über den allmählichen Verdauungsprozess im Darm ins Blut kam, sondern blitzschnell bei spontaner Aktivität der Leber. Durch die viel schnellere Verteilung von Lecithin und Fett(Energie) über die Bauchhöhle konnte Flummel also 'Nervenstärke' und Kraft in besonderer Weise momentan aktivieren, war danach dann aber besonders schlapp und futterte dann zuviel, da ihr Darm Lecithin und Fettmangel signalisierte. Da die Entwicklung von Lipomen äußerlich von einer normalen gewichtszunahme lange Zeit nicht zu unterschieden war, sind von dieser für die Kaninchen anstrengenden Krankheit eventuell sehr viel mehr leistungsstarke Tiere betroffen als man meint. Man sollte hier auch bedenken, dass gerade die Durchfallerkrankungen aufgrund der desolaten haltungsbedingungen in massentierhaltungen oder auch in kleinen Zuchten mit vielen Tieren in einem Stall fast immer ausschließlich auf typische Parasitosen oder Infektionen zurückgeführt werden. Die Gabe von entsprechenden Antiparasitika belastet die Leber solcher Kaninchen aber noch zusätzlich. Das dauernde Hungernlassen, damit sich aufgrund eines chronischen Mangels keine Lipome bilden, bedeutet aber, dass die Tiere ihr ganzes Leben lang Mangel leiden - weil sie gezielt Eigenschaften entwickelt haben, die dem sportlichen Ehrgeiz ihrer Zweibeiner dienen.   Flummel schreibt das hier bald als Artikel nochmal ! Ich hab's nur kurz für sie zusammengefasst, weil sie gerade sonnenbadet auf einer illysischen Wolke. Sie ist jetzt auch in den verwandlungskursen, wo sie erst immer Rotkelchen wurde, unfreiwillig, um ihr Trauma abzuarbeiten. Aber jetzt hat sie sich davon emanzipiert und hüpft als..... Wildkaninchen durch den Wald : Hihi, sie liebt sich endlich und sieht noch ein bisschen mehr wie ihre Mami aus. Und ist noch ganz jung. Nur gemeine geister hier sagen, dass wäre doch überhaupt keine verwandlung. Flummel ist es egal, obwohl sie als nächstes vielleicht mal ein Eichhörnchen versucht, weil sie sich so bezaubernd die Nase putzt(e) schon als irdischen Häschen. Ich habe ihr Entenküken vorgeschlagen, aber mit Vögeln haben wir es ja nicht so hier. Aber Fluemchen wird vielleicht als einziges Küken akzeptiert ! Naja so eben die Optionen.... LOVE Eure Miri

(gepostet von Adventi für Miri & Flummel)

23.06.2019
 
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