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Miri-Kurzbericht ! Ohmi steckt im Mathesalat fest, Benji futtert Erbsenflocken

Miri-Kurzbericht ! Ohmi steckt im Mathesalat fest, Benji futtert Erbsenflocken

Das ist es fast schon ! Geplant ist noch ein größeres Wiesenflitzen - am Freitagabend waren unsere beiden auf der Dörfwiese, vergnügt und sportiv, Benji danach gleich besser gelaunt. Aktuell spielt das Wetter nicht mit - Regen und Gewitter versperren unserem Benjore sogar das bescheidene Terrassengärtchen. 

Die Ohmi hätte auch frische Luft für die ergrauten zellen gebraucht, das Gehirn scheint in komplexen Polynomen veschwunden zu sein - dann kam leider der Regen. Jetzt hoffen die beiden, dass sich das Küstenwetter wieder in den Norden verzieht, möglichst innerhalb der nächsten zwei Stunden. 

Hie oben bei uns ist alles gemütlich und vergnügt Die Mammi ist noch in den ägyptisch-griechischen Mythologien bei ihren neuen Freundinnen, Rattilina hopst am Rande des Illysischen Waldes mit ihrem Fanclub herum, sie versuchen ein paar andere Tiere kennenzulernen, damit Rati mehr Ideen für ihre Seelenwanderungen bekommt.

Helia, ich und Flummiline machen uns Gedanken, was wir mitnehmen wollen, wenn wir zur Ohmi zurückhopsen, vor allem Flummel natürlich, da sie ja hier große medizinalische Kenntnisse errworben hat und deshalb ihres gesamte chemische, botanische und pharmazeutische Sammlung sortieren muss. Andererseits hat Mami anklingen lassen, dass die Ohmi vielleicht schnell noch diesen Herbst eine wichtige Reise unternimmt, namentlich mitten hinein in die griechische Mythologie, auf den Spuren von Hoppilina, ihrer Amour fou, wie beide sagen, nachdem sie jetzt einen noch besseren Vergleich haben und sich auch noch vermissen. Mami, also meine veirbeinige Mami Hoppilina übrigens für NeuleserInnen, wir sind hier ja alle Kaninchen bis auf die Ohmi und ein paar mythologische Figuren, meint, ein Wiedersehen unter Pyamiden oder noch besser, in den Hainen der griechischen Tragödien, wäre schöner als wenn die arme Ohmi noch versucht, in den Illysischen Wald zu kommen - wer weiß, ob das gut geht - wir vermuten das Gegenteil! Für unser glückliches Kaninchen-Nachleben hier ist es nämlich ziemlich wichtig, dass keine ZweibeinerInnen hier oben landen, Religionskriege anfangen oder uns verbieten, riesige Regenbogenlandwolken in Erbsenflockenmus zu verwandeln und so weiter. Deshalb auch mal nebenbei die wichtige Korrektur  zu den ganzen Abschiedsbildchen: Zerberus, unser Schlappohrhase an der Regenbogenbrücke (ja nur einer von vielen geheimen Zugängen) meint zwar, er würde schon, wie sein Kollege Big Ben, ab und zu die Augen zudrücken, wenn traurige ZweibeinerInnen in einem Ruderboot unter der Brücke entlangpaddeln, in der Hoffnung, ihre metaphorisch plüschigen, lamgohrigen und wackelbenasten, noch immer geliebten Nachlebenskaninchen wiederzusehen und vielleicht sogar nochmal in den Armen zu halten. Aber wie ja alle LeserInnen von Mira Puschelfuß wüssten, hätten die Nachlebenskaninchen entweder alle Pfoten voll zu tun oder seien zumindest sehr damit beschäfigt, ihre Ruhe zu genießen. Deshalb wären die jeweils Gesuchten nur in absoluten Ausnahmefällen gerade auf der Brücke unterwegs, wenn ihre ZweibeinerInnen dort herumpaddeln. Das Nachlebensland der Kaninchen wiederum sei durch wichtige Zauberkraft davor geschützt, von Unbefugten betreten zu werden. Die ZweibeinerInnen dürften zwar in die ihnen weißlich-grün erscheinende Regenbogenlandwelt hineinrufen, aber wenn ihre Kaninchen gerade keine Lust hätten oder keine Zeit, würden sie das eventuell überhören... Insofern sei es wirklich nicht selbstverständlich, dass man sich an der Brücke wiedersieht. 

Der Zerberus ist natürlich für seine grimmige Art bekannt! Also macht euch nicht zuviele Sorgen. Wenn ihr euer Kaninchen lieb hattet, kommt es sicher umgekehrt euch besuchen. Ihr habt ja sicher schon mitbekommen, dass wir Nachlebenskaninchen mit unseren Seelenwanderungskünsten sehr viele Ausflüge machen können, also fast überall hin.  

Und jetzt scheint auch schon wieder die Sonne bei unseren beiden Adventis der ersten Generation: Sieht so aus, als bekäme unser Benjore heute noch seinen Spaziergang. 

Ich muss jetzt zurück auf unsere Sonnenterrasse - Heli und ich schmökern alle unsere Cunicula-Ausgaben durch, weil wir die ja nicht sämtlich mitschleppen können - gibt auch schon genug Anwärterinnen hier, die unsere Sammlung übernehmen wollen. 

Also bis bald ;)

LOVE 

Eure Miri !

Miri 26.07.2020 1 46
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    p.s.: Der Benji hat seinen Benjorpheus-Plan nicht vergessen, kann aber die dorische Tonleiter noch nicht, die korinthische noch viel weniger. Er hat schon mal vorgesungen, ganz leise, während wir drei Schwesterchen von ihm aus den Wolken herunterschauten und unsere Ohren spitzten, als er uns aber kichern hörte und wir uns so in den Wolken kugelten, dass es regnete, war er sauer! Deshalb übt er im Moment nur heimlich nachts, in de Hoffnung, dass vielleicht die kulturgeschichtlich hochgebildete Hupps Buh vorbeikommt und ihm bei den Zwischentönen hilft...
     
     26.07.2020 
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